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yuki: Videoplattform für Kinder

www.juki.de ist eine Video-Plattform für Kinder zwischen acht und zwölf Jahren. Das Videoportal will Kinder zu Kreativität und Kommunikation mit Gleichaltrigen animieren. Die Mädchen und Jungen können altersgerechte Videos ansehen und eigene Beiträge hochladen. Zudem können sie in sogenannten Checkpoints ihr Wissen zu ganz spezifischen Themen rund ums Internet testen und erweitern. Wichtige Infos zum Thema Sicherheit im Netz runden das Angebot ab. Das Besondere: juki wird durch eine medienpädagogisch geschulte Redaktion betreut. Diese stellt sicher, dass alle hochgeladenen Beiträge auch für Kinder geeignet sind. Bevor ein Video für alle auf juki sichtbar ist, wird es von der Redaktion geprüft. Sie gewährleistet, dass die Profile, Trickfilme, Lexikon und Foreneinträge sowie alle Kommentare einer Prüfung unterzogen werden. Somit können Eltern sicher sein, dass es auf juki jederzeit kindgerecht zugeht.

KIVIDOO
Abo-Videothek für Kinder

kividoo ist eine Online-Videothek, die seit Mitte 2015 verfügbar ist. Das Angebot richtet sich an Eltern, die bereit sind, für kindgerechte Filme und Serien ohne Werbeunterbrechung monatliche Abogebühren zu zahlen. Die Navigation von kividoo passt sich dem angegebenen Alter des Nutzers an. Vorschüler werden ausschließlich über Bilder angesprochen. Das Angebot für Kinder im Schulalter enthält auch Texte. Neben Sendungen, Serien und Filmen sind auch Hörspiele verfügbar. Eltern können einstellen, welche Inhalte angezeigt werden dürfen und welche nicht. Auch die Sehdauer für einzelne Nutzerkonten kann festgelegt werden. Das Konto, Zahlungseinstellungen und ähnliches verwalten die Eltern in einem gesonderten Bereich, auf den Kinder keinen Zugriff haben.

kividoo speist sich vor allem aus Disney-Produktionen, die bereits im Free-TV zu sehen waren – vor allem bei SuperRTL und im Disney Channel. Aber auch KiKA-Sendungen stehen auf dem Programm. Neue Produktionen sucht man vergeblich. Der Bestand enthält laut Anbieter derzeit rund 3.500 Episoden, Hörspiele und Filme. Der Vorteil für Eltern liegt eindeutig in den vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten.
Ob diese technischen Kontrollfunktionen den monatlichen Betrag von 6,99 € wert sind, müssen Eltern natürlich selbst entscheiden. Das Angebot ist unter www.kividoo.de für unterschiedliche Systeme und mobile Endgeräte
verfügbar.

Die Seite mit dem Elefanten

Die Sendung mit dem Elefanten (Das Erste/WDR) gibt es auch als Angebot im Netz. Die Webseite wurde speziell für drei- bis sechsjährige Internetanfänger entwickelt und bietet einen sicheren Raum, in dem sich junge Kinder selbstständig bewegen können. Die Seiten kommen ohne Schrift aus, stattdessen werden Symbole, Töne und farbige Flächen zur Navigation eingesetzt. Junge Elefanten-Fans können hier rätseln, spielen und basteln. Auch einzelne Folgen des pädagogisch durchdachten Vorschulprogramms dürfen natürlich nicht fehlen. Die Seite wurde mit dem Erfurter
Netcode als besonders empfehlenswerte Kinderseite ausgezeichnet. Das Angebot ist unter www.wdrmaus.de/elefantenseite zu finden.

Medienerziehung online

 

YouTube: Ein Kindersender?

In vielen Familien mit Kindern ist die Nutzung von YouTube verbreitet. Die Auswahl an kurzen Filmen und Serienepisoden ist riesig und nicht an TV-übliche Ausstrahlungszeiten gebunden. Auch, weil sich viele Kinderserien und -sendungen finden lassen, die gar nicht (mehr) im regulären Fernsehprogramm laufen, sind manche Eltern davon angetan.
Im Familienalltag kann YouTube durchaus praktisch sein, doch die Nutzung hat einige Tücken. Nutzerinnen und Nutzer können Kommentare zu den Videos abgeben, die mitunter nicht jugendfrei ausfallen. Auch die Werbeeinblendungen vor den eigentlichen Videos sowie Banner- und Pop-Up-Werbung sind nicht unbedingt kindgerecht.
Zudem werden beim Ansehen von Videos am Seitenrand stets ähnliche Inhalte angeboten. Das verleitet die Mädchen und Jungen dazu, immer weiter zu schauen und sich unter Umständen ganze Nachmittage und Abende mit den bunten Videos um die Ohren zu schlagen. Zudem verfügt YouTube über keinen zufriedenstellenden Jugendschutz. Problematische Videos sind nur einen Mausklick entfernt.
Eltern sollten gewarnt sein und auf jeden Fall dabei bleiben, wenn Kinder Filme oder Serien auf YouTube anschauen.

Tipp

Wenn Sie Informationen zu Filmen suchen, die gerade nicht im Fernsehen laufen, Schauen Sie doch in unser Sendungsarchiv. Dort finden Sie alle Sendungen, die der FLIMMO seit 1997 besprochen hat.

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