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Ausgewähltes vorgestellt

 

KIXI für Kinder - App und Onlineangebot

Als Internetangebot und App bietet KIXI Filme und Serien für Kinder. Die App kann nach einem kostenlosen Download zunächst anhand ausgewählter Inhalte getestet werden. Für 6,99 Euro im Monat steht dann das komplette Repertoire zur Verfügung, von Unterhaltung bis Wissensformate.
Dabei sind viele ältere und bekannte Inhalte vertreten, ob "Willi will’s wissen", "Käpt’n Blaubär" oder "Bibi Blocksberg". Neben Kinderfilmen und -serien gibt es auch Hörbücher und Musik, darunter englischsprachige Inhalte wie etwa "Benjamin – The Elephant". Es ist möglich, das Angebot nach Altersfreigabe, Genre oder Thema zu filtern und auszuwählen. Einzelne Inhalte können offline gespeichert und so zu einem späteren Zeitpunkt – auch unterwegs – angesehen werden. Die App ist frei von Werbung und enthält auch keine weiterführenden Links oder Shop-Angebote.

KIXI mit Werbung auf anderen Kanälen

Kostenfrei, aber dafür mit Werbung stehen auf der Website www.kixi.de weitere Filme und Serien zur Verfügung. Laut Anbieter sind die kurzen Werbeclips vor jedem Video gewalt- und actionfrei und zielen auf das junge Publikum ab.
Der Werbecharakter dominiert auch den You-Tube-Kanal der Kixi Entertainment GmbH deutlich. Auf "Kixi Tipps" testen Kinder Spielzeug einschlägiger Marken oder packen in sogenannten "Unboxing-Videos" Spielzeug und Überraschungspakete aus. Daneben zeigen Kinder kreative Bastelideen, die zum Nachmachen animieren sollen. Diese Mischung aus Inhalten und Werbefilmen dürfte bei Eltern eher für Stirnrunzeln sorgen.

 

Watchbox - Nachfolger von Clipfish

Als App und Internetangebot (www.watchbox.de) zeigt Watchbox werbefinanzierte Filme und Serien. Das Angebot der RTL-Mediengruppe ist der Nachfolger der Videoplattform clipfish und soll junge Erwachsene ansprechen.
Die Auswahl von japanischen Animationsserien über Horrorfilme und Independent Movies bis hin zu Erotik ist nur bedingt jugendfrei. Entsprechend sollten Kinder diese Plattform nicht ansteuern, auch wenn sich manche von Anime-Serien wie "Yu-Gi-Oh" oder "Naruto Shipuden" durchaus angesprochen fühlen dürften. Im Umfeld von Splatterfilmen wie "Raining Blood" oder "Time Crimes" sollten unter 16-Jährige auf keinen Fall unterwegs sein. Schon die Bebilderung mancher Horror-Schocker auf der Internetseite oder in der App könnte bei Kindern für Alpträume sorgen.

 

Amazon & Co. - Videoportale kindersicher?

Um kostenpflichtige Videoportale wie Netflix oder Maxdome sicherer für Kinder zu machen, müssen Eltern selbst aktiv werden. Anders als beim frei empfangbaren Fernsehen gibt es keine Zeitgrenzen, die Kinder vor ungeeigneten Serien oder Filmen schützen sollen. Hier ein kurzer Überblick über Möglichkeiten und Risiken bei beispielhaften Anbietern:

Netflix

Hier können verschiedene Profile angelegt werden. Einem Kinderprofil werden nur Angebote mit einer Alterseinstufung bis maximal 12 Jahren angezeigt. Auch Profileinstellungen für "jüngere Kinder" (0 und 6 Jahre) sind möglich. Die einzelnen Profile sind jedoch nicht von Vornherein gesichert, sodass Kinder selbstständig auf das Profil eines Erwachsenen zugreifen können. Daher ist für alle Profile die Sicherung über eine PIN, die nur die Eltern kennen, dringend zu empfehlen.

Maxdome

Auch bei diesem Anbieter sollten Eltern die Kindersicherung unbedingt aktivieren. Dazu müssen sie unter "Altersfreigabe" eine Personalausweisnummer hinterlegen und anschließend eine Jugendschutz-PIN einrichten. Wenn der Kinderschutz aktiviert wird, muss für Videos mit FSK-Freigabe die Jugendschutz-PIN eingegeben werden. Zusätzlich kann die E-Mail-Benachrichtigung beim Abspielen eines FSK 16- oder FSK 18 Videos aktiviert werden.

Amazon Prime Video

Auch bei Amazon ist die Einrichtung einer PIN für die Kindersicherung und für Kaufbeschränkungen erforderlich. Eltern können hier festlegen, bei welchen Altersfreigaben die Eingabe einer PIN erforderlich wird. Diese Einstellungen sind dann auch für den Kinderbereich gültig, der entsprechende Angebote nach Altersgruppen bündelt.

Fazit

Die beste Jugendschutzmaßnahme ist es, kindgerechte Filme oder Serien gemeinsam mit den Kindern anzusehen. Das macht den Mädchen und Jungen am meisten Spaß und bietet jede Menge Gesprächsstoff im Familienkreis. Sollen Kinder alleine schauen, müssen Eltern einige Vorarbeit leisten. Wichtig ist, dass sich Eltern zuerst informieren, wie die "Kindersicherung" beim jeweiligen Anbieter funktioniert. Diese Maßnahmen müssen dann auch konsequent umgesetzt werden. Das bedeutet im Einzelfall, auch Einschränkungen bei der Bequemlichkeit in Kauf zu nehmen, zum Beispiel durch die ständige Eingabe von PIN-Codes. Und Eltern müssen sich über die sichere Verwahrung von Zugangsdaten und Passwörtern Gedanken machen.

 

yuki: Videoplattform für Kinder

www.juki.de ist eine Video-Plattform für Kinder zwischen acht und zwölf Jahren. Das Videoportal will Kinder zu Kreativität und Kommunikation mit Gleichaltrigen animieren. Die Mädchen und Jungen können altersgerechte Videos ansehen und eigene Beiträge hochladen. Zudem können sie in sogenannten Checkpoints ihr Wissen zu ganz spezifischen Themen rund ums Internet testen und erweitern. Wichtige Infos zum Thema Sicherheit im Netz runden das Angebot ab. Das Besondere: juki wird durch eine medienpädagogisch geschulte Redaktion betreut. Diese stellt sicher, dass alle hochgeladenen Beiträge auch für Kinder geeignet sind. Bevor ein Video für alle auf juki sichtbar ist, wird es von der Redaktion geprüft. Sie gewährleistet, dass die Profile, Trickfilme, Lexikon und Foreneinträge sowie alle Kommentare einer Prüfung unterzogen werden. Somit können Eltern sicher sein, dass es auf juki jederzeit kindgerecht zugeht.

 

KIVIDOO
Abo-Videothek für Kinder

kividoo ist eine Online-Videothek, die seit Mitte 2015 verfügbar ist. Das Angebot richtet sich an Eltern, die bereit sind, für kindgerechte Filme und Serien ohne Werbeunterbrechung monatliche Abogebühren zu zahlen. Die Navigation von kividoo passt sich dem angegebenen Alter des Nutzers an. Vorschüler werden ausschließlich über Bilder angesprochen. Das Angebot für Kinder im Schulalter enthält auch Texte. Neben Sendungen, Serien und Filmen sind auch Hörspiele verfügbar. Eltern können einstellen, welche Inhalte angezeigt werden dürfen und welche nicht. Auch die Sehdauer für einzelne Nutzerkonten kann festgelegt werden. Das Konto, Zahlungseinstellungen und ähnliches verwalten die Eltern in einem gesonderten Bereich, auf den Kinder keinen Zugriff haben.
Der Bestand enthält laut Anbieter derzeit rund 3.500 Episoden, Hörspiele und Filme. Der Vorteil für Eltern liegt eindeutig in den vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten.
Ob diese technischen Kontrollfunktionen den monatlichen Betrag von 6,99 € wert sind, müssen Eltern natürlich selbst entscheiden. Das Angebot ist unter www.kividoo.de für unterschiedliche Systeme und mobile Endgeräte
verfügbar.

 

Die Seite mit dem Elefanten

Die Sendung mit dem Elefanten (Das Erste/WDR) gibt es auch als Angebot im Netz. Die Webseite wurde speziell für drei- bis sechsjährige Internetanfänger entwickelt und bietet einen sicheren Raum, in dem sich junge Kinder selbstständig bewegen können. Die Seiten kommen ohne Schrift aus, stattdessen werden Symbole, Töne und farbige Flächen zur Navigation eingesetzt. Junge Elefanten-Fans können hier rätseln, spielen und basteln. Auch einzelne Folgen des pädagogisch durchdachten Vorschulprogramms dürfen natürlich nicht fehlen. Die Seite wurde mit dem Erfurter
Netcode als besonders empfehlenswerte Kinderseite ausgezeichnet. Das Angebot ist unter www.wdrmaus.de/elefantenseite zu finden.

Medienerziehung online

 

YouTube: Ein Kindersender?

In vielen Familien mit Kindern ist die Nutzung von YouTube verbreitet. Die Auswahl an kurzen Filmen und Serienepisoden ist riesig und nicht an TV-übliche Ausstrahlungszeiten gebunden. Auch, weil sich viele Kinderserien und -sendungen finden lassen, die gar nicht (mehr) im regulären Fernsehprogramm laufen, sind manche Eltern davon angetan.
Im Familienalltag kann YouTube durchaus praktisch sein, doch die Nutzung hat einige Tücken. Nutzerinnen und Nutzer können Kommentare zu den Videos abgeben, die mitunter nicht jugendfrei ausfallen. Auch die Werbeeinblendungen vor den eigentlichen Videos sowie Banner- und Pop-Up-Werbung sind nicht unbedingt kindgerecht.
Zudem werden beim Ansehen von Videos am Seitenrand stets ähnliche Inhalte angeboten. Das verleitet die Mädchen und Jungen dazu, immer weiter zu schauen und sich unter Umständen ganze Nachmittage und Abende mit den bunten Videos um die Ohren zu schlagen. Zudem verfügt YouTube über keinen zufriedenstellenden Jugendschutz. Problematische Videos sind nur einen Mausklick entfernt.
Eltern sollten gewarnt sein und auf jeden Fall dabei bleiben, wenn Kinder Filme oder Serien auf YouTube anschauen.

Tipp

Wenn Sie Informationen zu Filmen suchen, die gerade nicht im Fernsehen laufen, Schauen Sie doch in unser Sendungsarchiv. Dort finden Sie alle Sendungen, die der FLIMMO seit 1997 besprochen hat.

FLIMMO bespricht das aktuelle Fernsehprogramm und gibt Tipps zur Fernseherziehung. Bewertet werden Sendungen, die 3- bis 13- jährige Mädchen und Jungen gerne sehen oder mit denen sie als Mitseher in Berührung kommen. Um einen schnellen Überblick zu bieten, sind die Sendungen in drei Rubriken eingeteilt.

Was bedeuten die Rubriken?

Kinder finden's prima

Von Sendungen in dieser Rubrik sind Kinder angetan. Auch wenn nicht alles den Geschmack der Erwachsenen trifft, "Kinder finden's prima".

Mit Ecken und Kanten

Sendungen in dieser Rubrik werden von Kindern gemocht, haben aber auch „Ecken und Kanten“. Sie enthalten Bestandteile, die Kindern nicht nur gut tun.

Nicht für Kinder

Sendungen in dieser Rubrik enthalten Bestandteile, die für Kinder schwer verkraftbar sind. Am besten hält man Kinder davon fern, da sie überfordert, verunsichert oder geängstigt werden können.

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