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Alle Jahre wieder: Medien unterm Weihnachtsbaum?

11. Dezember 2009

»Zu Weihnachten kommen immer die besten Filme vom ganzen Jahr«, so der zwölfjährige Maximilian. Dass Kinder an den Feiertagen generell mehr fernsehen wollen als sonst, ist aus ihrer Sicht verständlich. Zum einen haben sie viel freie Zeit, zum anderen locken zahlreiche Programmhighlights. Dieses Überangebot hat allerdings auch seine Kehrseite: In einigen Familien sind die Kinder vom Bildschirm nicht mehr wegzukriegen. Dazu kommt, dass bei vielen Kindern Medienprodukte,wie zum Beispiel Spielkonsolen oder Computerspiele, ganz oben auf der Weihnachts-Wunschliste stehen. Da sind viele Stunden vor dem Bildschirm programmiert, denn die Medienwelt voller Spannung und actionreicher Abenteuer ist faszinierend – gerade wenn ein neues Gerät oder ein neues Spiel erprobt werden muss. Trotz der Verlockungen ist ein bewusster Umgang mit Medien auch an den Feiertagen wichtig. Hier ein kleiner Merkzettel für die Weihnachtszeit: Medien schenken mit Bedacht Ob ein Kind ein bestimmtes Mediengerät »braucht« müssen die Eltern natürlich selbst entscheiden. Trotzdem sollte genau geprüft werden, ob ein Mediengeschenk Sinn macht: Sind die medialen Inhalte der Altersgruppe angemessen? Sind die Mädchen und Jungen reif genug für ein eigenes Gerät? Welche Folgekosten sind zu erwarten? Mit dem Geschenk sollten am besten von Anfang an bestimmte Regeln verknüpft sein: Etwa, dass der Medienumgang auf eine bestimmte Zeit begrenzt wird, dass andere Aktivitäten nicht darunter leiden dürfen usw. Wichtig sind auch Absprachen mit der Verwandtschaft. Wenn der eigene Fernseher erst einmal als Weihnachtsgeschenk unter dem Christbaum liegt, dürfte es Eltern schwerfallen, diesen zu verbieten. Fernsehen in Maßen Filme gibt es zur Weihnachtszeit mehr als genug, die Bandbreite ist groß: vom harten Actionfilm über besinnliche Geschichten für die ganze Familie bis hin zu Kinder- und Jugendfilmen. Dabei fällt es nicht immer leicht, die richtige Wahl zu treffen. Eltern sollten sich einen Überblick verschaffen, welche Filme Kindern Interessantes bieten, ohne zu überfordern. Als Orientierungshilfe dienen die Sendungsbesprechungen in »FLIMMO sieht fern« ab Seite 13. Wichtig ist, dass Kinder und Eltern gemeinsam entscheiden, was angeschaut werden darf. Denn ein noch so pädagogisch wertvoller Film hat keine Chance, wenn er nicht den Geschmack der Mädchen und Jungen trifft. Gibt es gutes Fernsehen im Übermaß, kann der Video- oder DVD-Rekorder Abhilfe schaffen. Das Aufgezeichnete kann später in aller Ruhe angeschaut werden, wenn mal wieder nichts Spannendes auf dem Programm steht.

 

 

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