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Das Fernseherleben von Kindern begleiten - Tipps für Eltern

14. Mai 2004

Den Fernsehkonsum von Kindern in vernünftige Bahnen zu lenken, kann ganz schön schwierig sein. Folgende Grundregeln helfen, einen sinnvollen Umgang zu unterstützen und die Heranwachsenden sicher durch den "Fernsehdschungel" zu begleiten:

Vorbild sein Die Vorbildfunktion von Eltern und anderen Bezugspersonen ist nicht zu unterschätzen. Wer die "Glotze" zum Mittelpunkt des Familienlebens macht und den Kindern keine Alternativen zum Medienkonsum bietet, braucht sich nicht zu wundern, wenn der Nachwuchs das Fernsehen zu wichtig nimmt.

Vorurteile sind tabu Verbote, Miesmachen und Unverständnis sind keine guten Methoden, den Kindern ihre Vorliebe für "ihr" Programm auszureden. Machen Sie sich mit den Lieblingsfiguren Kinder vertraut und lassen Sie die Kinder erklären, was an ihnen faszinierend ist - erst mit einem Quäntchen Insiderwissen sind Gespräche über problematische Seiten des Fernsehens möglich.

Heranwachsende brauchen Orientierung Vor allem dann, wenn ein problematisches Welt- und Menschenbild aus dem Fernsehen Übergewicht gewinnt, muss in der Alltagswelt der Kinder mit "echten" Vorbildern und tragfähigen Orientierungsangeboten gegengesteuert werden.

Kinder nicht überfordern Gerade jüngere Kinder brauchen Begleitung und Zuwendung beim Fernsehen. Sie brauchen ihrem Alter angemessene Angebote, die sie nicht überfordern oder verunsichern können. Ältere Kinder sind zwar schon selbstständiger und verstehen mehr, allerdings sollte man trotzdem darüber Bescheid wissen, was die Kinder schauen, und gegebenenfalls eingreifen.

Gemeinsam Regeln festlegen Wie in anderen Erziehungssituationen auch, muss beim Fernsehen klar sein, was erlaubt ist und was nicht. Damit es keine Missverständnisse gibt, sollte man gemeinsam mit den Kindern feste Regeln aushandeln. Ob das "Zeitkontingente" sind oder ob es andere Möglichkeiten gibt, hängt vom Alter und der jeweiligen Familiensituation ab.

FLIMMO bespricht das aktuelle Fernsehprogramm und gibt Tipps zur Fernseherziehung. Bewertet werden Sendungen, die 3- bis 13- jährige Mädchen und Jungen gerne sehen oder mit denen sie als Mitseher in Berührung kommen. Um einen schnellen Überblick zu bieten, sind die Sendungen in drei Rubriken eingeteilt.

Was bedeuten die Rubriken?

Kinder finden's prima

Von Sendungen in dieser Rubrik sind Kinder angetan. Auch wenn nicht alles den Geschmack der Erwachsenen trifft, "Kinder finden's prima".

Mit Ecken und Kanten

Sendungen in dieser Rubrik werden von Kindern gemocht, haben aber auch „Ecken und Kanten“. Sie enthalten Bestandteile, die Kindern nicht nur gut tun.

Nicht für Kinder

Sendungen in dieser Rubrik enthalten Bestandteile, die für Kinder schwer verkraftbar sind. Am besten hält man Kinder davon fern, da sie überfordert, verunsichert oder geängstigt werden können.

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