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Der 11. September - Für Kinder kein gewöhnlicher Fernsehtag

02. September 2002
Ein Jahr ist seit den schrecklichen Ereignissen am 11. September 2001 vergangen, dem Tag der Anschläge in New York und Washington. Bilder der in Flammen stehenden Zwillingstürme des World Trade Center, die schließlich in sich zusammenbrachen, haben sich unauslöschlich in die Erinnerung vieler eingebrannt - auch vieler Kinder. Besonders für sie waren die schockierenden Aufnahmen von Menschen, die sich aus Verzweiflung in die Tiefe stürzten, schwer zu verkraften. Umso mehr sollten Eltern in den kommenden Wochen ihr Augenmerk auf die neuerliche Berichterstattung über die Geschehnisse richten. Denn wie zu erwarten, halten viele Fernsehsender in den Tagen um und besonders am 11. September eine Fülle von Sondersendungen zum Thema bereit - und zwar zu allen Tageszeiten.
Bereits um 14.00 Uhr überträgt etwa die ARD die verschiedenen Gedenkfeiern, die in Amerika stattfinden werden. In Reportagen und Porträts wird berichtet, wie Betroffene und Angehörige der Opfer mit ihren furchtbaren Erfahrungen umgehen. Um 20.15 Uhr folgt eine Dokumentation, die einmal mehr den Einschlag der Flugzeuge in die Bürogebäude und deren Einsturz zeigt und von den Rettungsarbeiten erzählt. Auch RTL geht um 20.15 Uhr mit einer Spezialausgabe von 'Stern TV' den Ereignissen vom Tag des Terrors nach und befragt Prominente nach ihren persönlichen Erinnerungen. Ob ein Film wie 'Bombenattentat auf das World Trade Center' am Vorabend des 11. September angebracht ist, darüber kann man wohl streiten. RTL 2 strahlt - laut Presseinformation - den Spielfilm über einen Anschlag, der bereits 1993 auf das Gebäude verübt wurde, um 20.15 Uhr aus.
Wenngleich ein Jahr vergangen ist, auf Kinder haben die Bilder, die im Zusammenhang mit dem grausamen Terroranschlag stehen, nichts von ihrer beängstigenden und verunsichernden Wirkung verloren. Besonders, weil die Furcht vor neuen Attentaten bis heute weltweit - und auch im Fernsehen - allgegenwärtig ist. Für Erwachsene muss deshalb klar sein, dass Kinder einen Ansprechpartner und emotionale Unterstützung brauchen, damit sie sich mit ihren Sorgen und Fragen nicht allein gelassen fühlen.

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