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Medien für die Jüngsten: Tipps für Eltern

16. Juni 2017
Medien für die Jüngsten: Tipps für Eltern

Kinder wachsen heute von Beginn an mit Medien auf. Bilderbücher, Hörgeschichten und elektronisches Spielzeug gehören in den meisten Familien ebenso zum Alltag wie Smartphones und Tablets. Die Lieblingshelden der Mädchen und Jungen laufen auf dem Computer, auf mobilen Geräten oder im TV. Für Eltern stellt sich mehr denn je die Frage, was für kleine Kinder angemessen ist.

Kinderprogramm aufzeichnen oder Mediatheken nutzen

Ausgewiesenes Kinderprogramm für die Vorschüler wird leider oft zu wenig familienfreundlicher Zeit ausgestrahlt. Deshalb kann die Aufzeichnung von Fernsehhighlights eine gute Lösung sein. Zum einen ist man damit unabhängig vom Ausstrahlungstermin, zum anderen können die Kleinen ihre Lieblingsserie so oft ansehen, wie sie wollen. Und man kann auch mal stoppen, um eine Szene zu erklären oder auf Fragen zu reagieren. Das funktioniert natürlich auch mit DVDs oder mit Folgen der Lieblingsserie der Kleinen in den Mediatheken der Sender, z.B. auf tivi.de/mediathek/.

Überforderung und andere Risiken

Selbst bei ausgewähltem Kinderprogramm kann es vorkommen, dass manche Elemente die Jüngsten überfordern. Ein schneller Schnitt, ein unheimlicher Schatten oder ein plötzliches, bedrohliches Geräusch: Kleine Kinder sind noch leicht zu verunsichern. Vor allem Film- und Fernsehanfänger stoßen schnell an ihre Grenzen, wenn ihnen Szenen zu spannend oder unheimlich werden. Besonders sensibel reagieren Kinder, wenn entwicklungsbedingte Ängste berührt werden, etwa die Angst, von den Eltern getrennt oder im Dunkeln allein zu sein. Selbst bei sorgfältiger Auswahl und fürsorglicher Begleitung sind manche Schreckmomente nicht zu vermeiden. Wichtig ist es dann, Trost zu spenden und die Ängste nicht abzutun. Die Kinder müssen sicher sein, dass Eltern und andere Bezugspersonen helfen, Schrecken und Ängste zu vertreiben und Geborgenheit spenden.

Alternativen bieten:

  • Hörspiel-CDs spielen im Vorschulalter eine große Rolle. Auch jüngere Kinder können kurze, geradlinig erzählte Geschichten gut erfassen. Wiederholungen helfen beim Verstehen der Geschichte und beim Spracherwerb.
  • Das Bilderbuch kann gerade für die Kleinsten wertvoll sein, nicht nur wegen der Inhalte. Sie lieben es, mit den Buchseiten zu hantieren, gemeinsam mit Erwachsenen Altbekanntes und Neues zu entdecken. Die Lieblingspassagen können immer wieder vorgelesen werden, ohne dass es langweilig wird.
  • Die reale Umwelt gemeinsam mit Eltern oder Geschwistern zu entdecken, ist für kleine Kinder am Wichtigsten. Das bietet viele Anregungen und Herausforderungen, die der Entwicklung förderlich sind.

 

 

FLIMMO bespricht das aktuelle Fernsehprogramm und gibt Tipps zur Fernseherziehung. Bewertet werden Sendungen, die 3- bis 13- jährige Mädchen und Jungen gerne sehen oder mit denen sie als Mitseher in Berührung kommen. Um einen schnellen Überblick zu bieten, sind die Sendungen in drei Rubriken eingeteilt.

Was bedeuten die Rubriken?

Kinder finden's prima

Von Sendungen in dieser Rubrik sind Kinder angetan. Auch wenn nicht alles den Geschmack der Erwachsenen trifft, "Kinder finden's prima".

Mit Ecken und Kanten

Sendungen in dieser Rubrik werden von Kindern gemocht, haben aber auch „Ecken und Kanten“. Sie enthalten Bestandteile, die Kindern nicht nur gut tun.

Nicht für Kinder

Sendungen in dieser Rubrik enthalten Bestandteile, die für Kinder schwer verkraftbar sind. Am besten hält man Kinder davon fern, da sie überfordert, verunsichert oder geängstigt werden können.

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