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Schulanfang – Fernseher aus?

07. September 2012

Das neue Schuljahr hat begonnen, für viele Kinder wird es ernst. Große Herausforderungen warten auf die Mädchen und Jungen, eine unbekannte Umgebung und neue soziale Kontakte. Wie kommen die Kinder mit den schulischen Anforderungen zurecht? Was bedeutet das für den Familienalltag? Angesichts von Leistungsdruck und Schulstress stellt sich vielen Eltern die Frage, welche Rolle das Fernsehen spielt: Reine Zeitverschwendung, anregender Ideengeber oder praktikables Erziehungsmittel? 

Vom Fernsehen lernen? Manche Sendungen haben für Kinder durchaus Anregendes zu bieten. Aktuelles Zeitgeschehen wird beispielsweise bei logo! oder neuneinhalb kindgerecht aufbereitet. Einblicke in die nahe und ferne Umwelt geben Magazine wie Wissen macht Ah!, Willi will’s wissen (beide ARD) oder pur+ (ZDF). Für Leseratten bietet quergelesen (KiKA) neuen Stoff und kurz + klick (KiKA) präsentiert Know-how zum Thema Internet und neue Medien.

Fernsehen vor der Schule? Fernsehen vor der Schule sollte die absolute Ausnahme bleiben. Nicht nur, weil die Zeit zwischen Aufstehen, Anziehen und Frühstücken ohnehin knapp ist. Auch deshalb, weil das Fernsehen mit seinen Geschichten alle Sinne fordert und starke Eindrücke hinterlässt. Die wollen bearbeitet werden, spielerisch oder in einem Gespräch unter Freunden, und dafür ist in der Schule kaum Gelegenheit. Der Unterricht erfordert Stillsitzen und Aufmerksamkeit und das verträgt sich nicht mit den Fernseherlebnissen.

Schlechte Noten: Fernsehverbot? Wer das Fernsehen als Strafe oder Belohnung einsetzt, sollte sich im Klaren sein, dass es damit an Bedeutung gewinnt und der Reiz noch größer wird. Bei schlechten Noten sollte man lieber gemeinsam nach Ursachen suchen und über Lösungen nachdenken.

Fluchtpunkt Medien? Gerade dann, wenn es in der Schule Probleme gibt, wenn schlechte Noten, strenge Lehrer oder Konflikte mit den Mitschülern den Mädchen und Jungen zu schaffen machen, ist für manche die Flucht in Medienwelten verlockend. Nimmt der Medienkonsum überhand, sind vor allem Aufmerksamkeit und ein offenes Ohr gefragt, um die Gründe für die Realitätsflucht zu erfahren.

FLIMMO bespricht das aktuelle Fernsehprogramm und gibt Tipps zur Fernseherziehung. Bewertet werden Sendungen, die 3- bis 13- jährige Mädchen und Jungen gerne sehen oder mit denen sie als Mitseher in Berührung kommen. Um einen schnellen Überblick zu bieten, sind die Sendungen in drei Rubriken eingeteilt.

Was bedeuten die Rubriken?

Kinder finden's prima

Von Sendungen in dieser Rubrik sind Kinder angetan. Auch wenn nicht alles den Geschmack der Erwachsenen trifft, "Kinder finden's prima".

Mit Ecken und Kanten

Sendungen in dieser Rubrik werden von Kindern gemocht, haben aber auch „Ecken und Kanten“. Sie enthalten Bestandteile, die Kindern nicht nur gut tun.

Nicht für Kinder

Sendungen in dieser Rubrik enthalten Bestandteile, die für Kinder schwer verkraftbar sind. Am besten hält man Kinder davon fern, da sie überfordert, verunsichert oder geängstigt werden können.

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