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Terror auf allen Kanälen - Kinder brauchen Unterstützung

21. September 2001

Beginnend mit dem Nachmittag des 11. September und an den folgenden Tagen gab es auf allen Kanälen nur noch ein Thema: Die Terroranschläge in den USA. Egal ob im Fernsehen, im Radio, im Internet oder in den Zeitungen. Es war und ist unmöglich, sich den Bildern zu entziehen: Das zusammenstürzende World-Trade-Center, brennende Gebäude, Menschen, die in den Tod springen. Die Flut der grausigen Bilder macht auch nicht vor Kindern halt. Sie werden damit konfrontiert und nehmen wahr, dass es sich um reale Bilder handelt, dass es echte Menschen sind, die getötet wurden. Schon jüngere Kinder im Grundschulalter kriegen die grausamen Tatsachen mit, entweder durch die Fernsehbilder oder durch Gespräche der Erwachsenen oder in der Schule. Entsprechend groß sind das Entsetzen und vor allem die Ängste, dass so etwas auch bei uns passieren könnte. Es ist die Rede von Krieg, von militärischen Vergeltungsschlägen, von einem Feldzug gegen den Terror. So ist zu erwarten, dass auch in Zukunft Bilder und Berichte zu diesen Terroranschlägen und ihren Folgen Tagesthema bleiben werden. Was tun? Eltern sind auf jeden Fall gefordert, ihre Kinder mit der Berichterstattung zu solch schrecklichen Ereignissen nicht alleine zu lassen. Auch wenn viele Erwachsene manchmal selbst rat- und fassungslos sind: Es ist wichtig, gesprächsbereit zu sein, um auf Fragen, Ängste und Verunsicherungen der Kinder einzugehen und ihnen Raum zum Reden und emotionale Sicherheit zu geben.

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