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Terror in Brüssel

22. März 2016
Terror in Brüssel

In Brüssel sind bei Terroranschlägen zahlreiche Menschen verletzt und getötet worden. Auch Kinder werden mit schrecklichen Ereignisse wie diesen konfrontiert. Egal ob durch die Berichterstattung im Fernsehen, durch Gespräche der Erwachsenen oder durch Mitschüler. Die Folge können Angst und Verunsicherung sein. Konkret fragen sich die Mädchen und Jungen, ob solche Terrorakte auch in Deutschland zu erwarten sind. Terroranschläge oder -warnungen in Europa nehmen zu und so steigt die Sorge auch bei Kindern, dass sie selbst oder ihre Angehörigen und Freunde Opfer werden.

Um Verunsicherung und Ängste aufzufangen, sind vor allem die Eltern und andere Bezugspersonen gefordert. Wichtig ist es, Kindern die Möglichkeiten zu bieten, über ihre Gefühle und Gedanken zu reden, sie zu trösten und ihnen Sicherheit und Zuwendung zu geben. Aber auch der Erklärungsbedarf ist hoch. Um sich gemeinsam mit Kindern über das aktuelles Geschehen zu informieren, sind Sendungen wie etwa die Kindernachrichten "logo!" (KiKA, täglich um 14.08, 16.10, 19.25/19.50 Uhr) hilfreich.

Außerdem sollten Eltern:

  • Die Ängste der Kinder ernst nehmen und ihnen Verarbeitungsmöglichkeiten anbieten. In jedem Fall ist es hilfreich, die Kinder zu animieren, das Gesehene aktiv zu bearbeiten. Kleinen Kindern hilft es, Situationen im Wortsinne durchzuspielen oder ein Bild dazu zu malen. Älteren Kindern kann man eher mit Gesprächen und konkreten Informationen helfen. Mit ihren Fragen, Texten und Bildern zu Nachrichtenereignissen können sich die Mädchen und Jungen z.B. auch an "logo!" wenden.
  • Auch eingestehen, wenn sie etwas nicht wissen, statt Fragen abzublocken mit Sätzen wie: "Das verstehst du noch nicht, dafür bist du noch zu klein." Solche Sätze nehmen Kindern den Drang, die Wirklichkeit zu begreifen und lassen sie mit ihren Fragen und Nöten allein.
  • Schwierige oder beängstigende aktuelle Themen (ob nun im Fernsehen gesehen oder nicht) im Familiengespräch nicht aussparen; so haben die Kinder die Chance, sich damit zu beschäftigen, bevor übertriebene Ängste aufkommen und sie erfahren, dass sie mit ihren Sorgen nicht alleine dastehen.
  • Zusätzliche Informationen anbieten oder besprechen, wie man mehr über das Thema erfahren kann, z.B. mit kindgerechten Zeitschriften, Büchern oder im Internet (mehr dazu in Kürze).

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