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Trailer im Programm – Auf alle Fälle Augen auf

10. Juni 2009

Sonntagabend, die Familie hat es sich vor dem Fernseher gemütlich gemacht. Auf dem Programm steht harmlose Familienunterhaltung. Eigentlich spricht nichts dagegen, gemeinsam mit jüngeren und älteren Kindern den Abend vor dem Bildschirm zu verbringen. Doch in den Werbepausen sorgen action- und gewalthaltige Programmankündigungen bei den Eltern für Stirnrunzeln. Die Verunsicherung ist groß, die Frage lautet, wie man mit solchen oder ähnlichen Szenen des Fernsehalltags umgehen soll.

Unter rechtlichen Gesichtspunkten ist die Lage klar: Bei einer Ausstrahlung zwischen 20 und 22 Uhr muss der Sender »nur« die Altersgruppe der ab Zwölfjährigen im Blick haben. Das gilt auch für Trailer, die vor oder während eines Films gesendet werden – selbst wenn dieser ab sechs Jahren freigegeben ist. Aus pädagogischer Sicht wäre es natürlich wünschenswert, die Auswahl der Trailer entsprechend anzupassen. Bei Eltern sorgt dieses Problem immer wieder für Irritationen und auch ein Blick in die jeweilige Sendungsbesprechung im FLIMMO hilft in diesem Fall nicht weiter. Das Programmumfeld mit Trailern oder Werbespots kann bei der Beurteilung einer Sendung nicht berücksichtigt werden, da hierzu vorab keine Informationen verfügbar sind. So bleibt den Eltern nichts anderes übrig, bei der Programmauswahl für das geeignete Familienprogramm auch die Trailer im Auge zu behalten. Eine Möglichkeit wäre, Kinder am Abend nicht alleine fernsehen zu lassen, um bei eventuellen Schreckmomenten zur Stelle zu sein. Oder die Sendung aufzuzeichnen und vorab auf problematische Sendungshinweise zu überprüfen. Das erfordert allerdings einigen Aufwand, den sicher nicht alle Väter und Mütter auf sich nehmen wollen. Eine andere Möglichkeit wäre noch, auf die Sendungsangebote des KI.KA zurückzugreifen, da diese nicht von Werbeblöcken unterbrochen werden und damit auch nicht von Trailern. Ob Kinder überhaupt noch nach 20.00 Uhr vor dem Fernseher sitzen sollten, hängt natürlich vom Alter der Kinder und nicht zuletzt von der individuellen Erziehungspraxis der Eltern ab.

 

FLIMMO bespricht das aktuelle Fernsehprogramm und gibt Tipps zur Fernseherziehung. Bewertet werden Sendungen, die 3- bis 13- jährige Mädchen und Jungen gerne sehen oder mit denen sie als Mitseher in Berührung kommen. Um einen schnellen Überblick zu bieten, sind die Sendungen in drei Rubriken eingeteilt.

Was bedeuten die Rubriken?

Kinder finden's prima

Von Sendungen in dieser Rubrik sind Kinder angetan. Auch wenn nicht alles den Geschmack der Erwachsenen trifft, "Kinder finden's prima".

Mit Ecken und Kanten

Sendungen in dieser Rubrik werden von Kindern gemocht, haben aber auch „Ecken und Kanten“. Sie enthalten Bestandteile, die Kindern nicht nur gut tun.

Nicht für Kinder

Sendungen in dieser Rubrik enthalten Bestandteile, die für Kinder schwer verkraftbar sind. Am besten hält man Kinder davon fern, da sie überfordert, verunsichert oder geängstigt werden können.

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