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Jugendschutz im Fernsehen

11. März 2016
Jugendschutz im Fernsehen

"Diese Sendung ist für Zuschauer unter 16 Jahren nicht geeignet." Hinweise wie diese sind ab 22 Uhr keine Seltenheit. Was hat es damit auf sich? Grundsätzlich regeln Gesetze wie der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV), was um welche Uhrzeit gesendet werden darf, und was nicht.

Altersfreigaben

Eine Grundlage dafür sind zum Beispiel die Altersfreigaben der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK), die es für Kinofilme und DVD-Veröffentlichungen gibt. Konkret heißt das: Ist ein Film erst ab 16 Jahren freigegeben (FSK 16), darf er im Fernsehen nur zwischen 22 Uhr und 6 Uhr gesendet werden, Filme ab 18 Jahren erst zwischen 23 Uhr und 6 Uhr. Aber auch Produktionen ohne FSK-Freigabe, etwa Fernsehfilme oder Reality-Dokus, werden geprüft. Das Programm der privaten Sender nehmen die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) und die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) unter die Lupe. Die öffentlich-rechtlichen Sender wie ARD, ZDF und Co. sind dagegen selbst für den Jugendschutz zuständig.

Pädagogische Empfehlungen?

Sendungen ohne Altersbeschränkungen und Sendungen ab sechs oder zwölf Jahren dürfen auch im Tagesprogramm gezeigt werden. Die Altersfreigaben sollten aber nicht als pädagogische Empfehlungen missverstanden werden. Sie bedeuten nicht, dass die Sendung für die jeweilige Altersgruppe besonders geeignet ist, sondern lediglich, dass Kinder entsprechenden Alters nicht nachhaltig belastet oder beeinträchtigt werden. So führt trotz der Jugendschutzregelungen nichts daran vorbei, sich vorab über das Programm zu informieren.

Jugendschutz im Fernsehen

  • Ausführliche Informationen zum Thema Jugendschutz im Fernsehen, zu Sendezeiten, Trailern, rechtlichen Rahmenbedingungen und mehr finden Sie unter www.kjm-online.de.
  • Verschiedene Stellen nehmen Beschwerden zum Fernsehprogramm entgegen. Für das Privatfernsehen ist das die Kommission für Jugendmedienschutz (www.kjm-online.de) oder www.programmbeschwerde.de. Für das öffentlich-rechtliche Fernsehen wenden Sie sich direkt an ARD und ZDF.
  • Aufgepasst: Kinder mit einem eigenen Fernsehgerät im Zimmer schauen im Durchschnitt länger – das ist aus Studien bekannt. Außerdem ist es für Eltern schwerer zu kontrollieren, was sich die Kinder anschauen. Dasselbe gilt natürlich für den eigenen internetfähigen PC oder mobile Geräte mit Internetanschluss.

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