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Los geht's Medienstart ab wann?

30. August 2017
Los geht's Medienstart ab wann?

Smartphones und Tablets gehören in den meisten Familien heute ebenso zum Alltag wie Bilderbücher und Spielzeug. Angesichts der Medienvielfalt stellen sich einige Fragen dringlicher als je zuvor: Ab welchem Alter kann oder soll man Kinder überhaupt an Medien heranführen? Was können sie verstehen, was überfordert sie?

Welt erschließen

Säuglinge und Kleinkinder sind damit beschäftigt, die Welt um sich herum zu erfassen und zu begreifen. Das geschieht vor allem, indem sie ihre Umwelt durch Ansehen, Anfassen und mit dem Mund erkunden. Wichtige Stationen in der Entwicklung sind zum Beispiel Greifen, Sprechen und Laufen zu lernen. Am Anfang sind Medien vor allem Reizquellen, auf die die Kinder aufmerksam werden und die sie entdecken wollen. Schließlich sehen sie ja, dass Mama, Papa und die Geschwister damit etwas machen. Zentral sind für Babys und Kleinkinder der Kontakt zu anderen Menschen und das gemeinsame Spiel. So lernen sie und entwickeln sich weiter.

Schritt für Schritt

Auch wenn schon so mancher Einjähriger scheinbar versiert über das Tablet wischt: Von einer eigenständigen Nutzung oder Verstehen kann nicht die Rede sein. Dafür fehlen ihnen grundlegende Fähigkeiten. Einfach gesagt, verstehen sie nicht, was sie da tun. Sie können Medieninhalte höchstens in Bruchstücken erfassen, geschweige denn, richtig einschätzen.

Klein anfangen

Mit etwa zwei Jahren ist es möglich, gemeinsam ein Bilderbuch mit einfachen Bildern und kurzen Geschichten oder auch eine Bilderbuch-App auf dem Tablet anzuschauen. Ab dem dritten Lebensjahr können die Kinder einfachen Geschichten im Fernsehen und digitalen Spielen folgen. Bei den Medienanfängern ist es besonders wichtig, dass die Beschäftigung mit Medien nur sehr dosiert und in Begleitung von Bezugspersonen stattfindet. Die Geschichten müssen sehr kurz und einfach aufgebaut sein. Was die Kinder aus ihrem Alltag kennen, macht ihnen besonders Spaß. Dazu gehören Spiele, Rätsel und Lieder, die zum Mitmachen anregen.

FLIMMO bespricht das aktuelle Fernsehprogramm und gibt Tipps zur Fernseherziehung. Bewertet werden Sendungen, die 3- bis 13- jährige Mädchen und Jungen gerne sehen oder mit denen sie als Mitseher in Berührung kommen. Um einen schnellen Überblick zu bieten, sind die Sendungen in drei Rubriken eingeteilt.

Was bedeuten die Rubriken?

Kinder finden's prima

Von Sendungen in dieser Rubrik sind Kinder angetan. Auch wenn nicht alles den Geschmack der Erwachsenen trifft, "Kinder finden's prima".

Mit Ecken und Kanten

Sendungen in dieser Rubrik werden von Kindern gemocht, haben aber auch „Ecken und Kanten“. Sie enthalten Bestandteile, die Kindern nicht nur gut tun.

Nicht für Kinder

Sendungen in dieser Rubrik enthalten Bestandteile, die für Kinder schwer verkraftbar sind. Am besten hält man Kinder davon fern, da sie überfordert, verunsichert oder geängstigt werden können.

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