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Virtuelle Spielwelten

06. Januar 2016

Spielen macht Spaß und ist für Kinder wichtig, um sich zu entspannen, um Neues auszuprobieren, Rollen zu erproben und vieles mehr. Auch mediale Spielangebote gibt es für Kinder zuhauf. Spätestens ab dem Vorschulalter begeistern sich Mädchen und Jungen für Spiele auf Smartphone, Tablet, PC oder Konsole. Eltern müssen entscheiden, was für Kinder angemessen ist und was nicht. Und sie müssen verhindern, dass die Mädchen und Jungen die virtuellen Spielplätze zu wichtig nehmen und die Realität ins Hintertreffen gerät.

App-Spiele

Schon für die Kleinsten gibt es digitale Bilderbücher, Wimmelbilder und einfache Geschicklichkeitsspiele. Nicht selten stehen dabei beliebte TV-Figuren im Mittelpunkt, wie etwa Pettersson und Findus, die Maus oder Bibi Blocksberg. Die interaktiven Geschichten und Spiele sind auf die Bedürfnisse dieser Zielgruppe zugeschnitten. Die intuitive Bedienung animiert schon die Kleinsten zum Wischen und Ausprobieren. Gerade bei Apps lohnt sich ein aufmerksamer Blick: Viele Angebote sind zunächst kostenlos. Wer im Spiel weiterkommen will, muss allerdings zusätzliches Geld für Power-ups, Ausrüstung oder weitere Spielinhalte investieren. Solche versteckten Kosten können bei Kindern und Eltern gleichermaßen für Frust sorgen. Auch die Anforderung vieler Apps, auf Persönliches wie Kontakte oder Bilder zuzugreifen, sind ein großes Ärgernis. Um unliebsame Überraschungen bei Apps zu vermeiden, informieren unter anderem die Datenbank des Deutschen Jugendinstituts (www.dji.de) oder www.klicktipps.net und helfen mit fundierten Einschätzungen und weiteren Tipps.

PC und Konsolen

Die Hardware heutiger PCs und Konsolen bietet atemberaubende Spielerlebnisse: Grafik und Soundeffekte sind filmreif, der Realitätsgrad beeindruckend. Umso größer ist das Risiko, dass vor allem männliche »Gamer« vor lauter Spielfreude die Zeit und alles andere vergessen. Auch die Internetanbindung der Geräte kann Probleme mit sich bringen: Manche Spieleanbieter nehmen es mit dem Datenschutz nicht so genau, persönliche Daten werden ausgewertet und dem Hersteller übermittelt. Außerdem sind nicht kindgerechte Angebote oft nur einen Klick entfernt. Deshalb ist es unerlässlich, sich als Eltern mit Datenschutz und Sicherheitseinstellungen auseinanderzusetzen. Mindestens ebenso wichtig ist es, nur solche Spiele auszuwählen, die für das jeweilige Alter der Kinder freigegeben sind.

Tipps für Eltern

  • Das Allerwichtigste: Regeln vereinbaren, an die sich alle Spielefans halten müssen. Bei kleineren Kindern bis etwa sechs Jahren am besten gemeinsam spielen.
  • Bei der Anschaffung eines neuen Geräts (Konsolen, Tablets usw.) schon vor dem Kauf über Jugendschutzeinstellungen und mögliche Risiken informieren.
  • Spiele vorab testen: Manche Spieleplattformen (z.B. www.gog.com) bieten die Möglichkeit, die Spiele 30 Tage zu testen und gegebenenfalls wieder zurückzugeben.

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