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Filmtricks gestern und heute

29. September 2017
Filmtricks gestern und heute

Die Kulissen alter Science-Fiction- oder Monsterfilme wie „Raumpatrouille Orion“, „Flash Gordon“ oder „Godzilla“sind aus heutiger Sicht oft unfreiwillig komisch. Zu ihrer Zeit jedoch sorgten die Filme mit ihrer durchaus bahnbrechenden Tricktechnik und den abenteuerlichen Modelllandschaften für Staunen. Um zum Beispiel eine Stadt auf einem fernen Planeten möglichst effektvoll ins Bild zu rücken, bedurfte es in früheren Zeiten genialer Einfälle, kurioser Hilfsmittel und vor allem kreativer Bastelei. Städte wie aus dem Film „Flash Gordon“ entstanden komplett aus Leim, Styroporschaum und Sperrholz und natürlich in langen Stunden mühevoller Handarbeit. Auch Gebrauchsgegenstände wie Milchbecher oder Champagnergläser waren willkommene Materialien, aus denen sich futuristische Dinge fertigen ließen. Was in Wirklichkeit eine Ansammlung aus Holz, Pappe und Plastik war, wurde auf der Leinwand mit der entsprechenden Beleuchtung, der richtigen Kameraperspektive und einer geschickten Schnitttechnik zu einer fantastischen Welt.

Heutzutage werden spektakuläre Kulissen und fantastische Wesen wie in „Star Wars“, „Guardians of the Galaxy“ oder „Jurassic Park“ ausschließlich am Computer entworfen. Das erspart zwar die Bastelei, stellt aber die Vorstellungskraft der Schauspielerinnen und Schauspieler auf eine harte Probe. Sie müssen vor grünen, leeren Wänden spielen (sogenannte green screens), gegen nicht vorhandene Gegner und sogar mit imaginären Feinden kämpfen. Erst nach Drehschluss werden die Objekte, Hintergründe und virtuellen Schauspieler am Computer hinzugefügt. Auch andere Verfahren wie Motion Capturing, durch das Bewegungsabläufe von animierten Figuren lebensecht erscheinen, basieren auf fortschrittlicher Computertechnologie. Mittels 3D-Technik im Kino oder auf dem heimischen Fernseher erscheinen die phantastischen Welten dann besonders eindrucksvoll und mitreißend.

Interessante Einblicke in die Welt des Films und der Filmtricks liefern unter anderem auch www.kinderfilmwelt.de in der Rubrik „Filmstudio“ und www.kindernetz.de in der Rubrik „Film und TV“.

 

FLIMMO bespricht das aktuelle Fernsehprogramm und gibt Tipps zur Fernseherziehung. Bewertet werden Sendungen, die 3- bis 13- jährige Mädchen und Jungen gerne sehen oder mit denen sie als Mitseher in Berührung kommen. Um einen schnellen Überblick zu bieten, sind die Sendungen in drei Rubriken eingeteilt.

Was bedeuten die Rubriken?

Kinder finden's prima

Von Sendungen in dieser Rubrik sind Kinder angetan. Auch wenn nicht alles den Geschmack der Erwachsenen trifft, "Kinder finden's prima".

Mit Ecken und Kanten

Sendungen in dieser Rubrik werden von Kindern gemocht, haben aber auch „Ecken und Kanten“. Sie enthalten Bestandteile, die Kindern nicht nur gut tun.

Nicht für Kinder

Sendungen in dieser Rubrik enthalten Bestandteile, die für Kinder schwer verkraftbar sind. Am besten hält man Kinder davon fern, da sie überfordert, verunsichert oder geängstigt werden können.

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