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Phänomen YouTube - Selbstinszenierung und Vermarktung

21. Oktober 2016
Phänomen YouTube - Selbstinszenierung und Vermarktung

In Zeiten von YouTube und anderen Videoplattformen haben sich die Sehgewohnten verändert - zumindest bei älteren Kindern und Jugendlichen. Bei ihnen stehen LeFloid, Y-Titty oder Bibis Beauty Palace auf dem Programm. Die YouTuber präsentieren Videos in eigenen Kanälen: Es werden Games vorgespielt oder Schminktricks vorgeführt, daneben geht es um das große Weltgeschehen, die erste Liebe oder die Tücken des Alltags.

Stars zum Anfassen

Doch was macht den Reiz aus, jungen Frauen und Männern dabei zuzuschauen, wie sie mehr oder weniger alltägliche Dinge tun? Sie greifen in ihren Videos Themen und Interessen von Heranwachsenden auf. Die Art, wie sie das tun, kommt an. Mit ihrem lockeren Geplauder erreichen sie das junge Publikum auf Augenhöhe. Dabei betreiben die YouTuber durch Interaktion und persönliche Ansprache bewusst eine intensive Fanpflege. Fans können Kanäle abonnieren, Videos kommentieren und Highlights weiterempfehlen.

Jeder Klick zählt: Gewusst wie

Etliche YouTuber leben sogar von ihrem Kultstatus: Werden ihre mittlerweile hochprofessionellen Videos millionenfach angeklickt, verdienen sie gutes Geld damit. Stars wie LeFloid oder Bibi werden von Werbetreibenden bezahlt, damit sie Produktplatzierungen, Empfehlungen und Link-Einblendungen in ihre Videos einbinden. Durch die starke Bindung der Fans an ihre Stars haben Werbung und Empfehlungen in und um die Videos herum besonderes Gewicht. Je mehr Aufrufe ein Video hat, desto mehr Geld wird damit verdient.

Der kommerzielle Kontext ist für Kinder und Jugendliche nicht leicht zu erkennen. Umso wichtiger ist es, genau hinzuschauen und sie auf Produktplatzierungen und andere Werbeformen aufmerksam zu machen. Wie realistisch (oder unrealistisch) es ist, selbst ein berühmter YouTube-Star zu werden, kann dabei auch zur Sprache kommen.

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