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Die Eiskönigin

04. Mai 2018
Die Eiskönigin

Viele Mädchen im Vor- und Grundschulalter sind fasziniert von der Eiskönigin, selbst wenn sie den Disney-Film noch nicht gesehen haben. Die Hauptfiguren Elsa und Anna sind in fast jedem Mädchenzimmer in irgendeiner Form präsent. Die Vermarktung lässt keine Wünsche offen: Mode, Schminkzubehör, Brettspiele, Spielzeug oder Alltagsgegenstände – es gibt nichts, was es nicht gibt. Besonderer Beliebtheit erfreut sich auch der Filmsong "Let it go".

Film und Kurzfilme

Prinzessin Elsa besitzt Zauberkräfte, die sie nicht kontrollieren kann. Nach einem Streit und aus Angst, ihre Mitmenschen zu gefährden, läuft Elsa von zu Hause weg und baut sich einen Eispalast. Unabsichtlich lässt sie durch ihre Zauberkraft das ganze Königreich in Eis und Schnee versinken. Nur die Liebe zu ihrer Schwester Anna kann sie wieder zurückbringen und das Königreich retten. Wie immer bei Disney wird die Geschichte mit viel Gefühl, Musik und Humor präsentiert. Im TV läuft der Film meist im Feiertagsprogramm und ist derzeit bei Netflix, Amazon Prime und maxdome zu sehen. Außerdem gibt es einige Kurzfilme (beispielsweise "Olaf taut auf") sowie eine LEGO-Kurzfilmreihe, die auf derselben Geschichte basieren. Aufgrund des großen Erfolgs soll es 2019 einen zweiten Teil geben.

Games

Auch digitale Spiele rund um die Eiskönigin sind auf dem Markt. Bei "Singstar – die Eiskönigin" (Playstation 3 und 4) singen die jungen Fans die bekannten Lieder nach. "Die Eiskönigin – Olafs Abenteuer" (Nintendo 3DS) ist ein simples Jump and-Run-Spiel, das für Kinder ab etwa vier Jahren angemessene Herausforderungen bietet. Gestaltung und Schwierigkeitsgrad dürften allerdings schon Grundschulkinder kaum mehr ansprechen.

Pädagogischer Hinweis

Wespentaille, lange Haare, riesige Augen: Die Optik von Elsa und Anna entsprechen dem Prinzessinnen-Klischee. Dieses Schönheitsideal wird den weiblichen Fans in vielerlei Form nahegebracht: über Schminkanleitungen bei YouTube bis hin zum original Elsa-Prinzessinnenkleid. Mädchen werden hier auf Äußerlichkeiten festgelegt, was aus pädagogischer Sicht durchaus kritikwürdig ist. Auch die aggressive Vermarktung ist für viele Eltern ein Problem.

Auf der anderen Seite sind Anna und Elsa starke und eigenständige Identifikationsfiguren für Mädchen. Sie bleiben sich treu und meistern ihr Schicksal selbstbestimmt und mutig. Insofern eignet sich "Die Eiskönigin" auch, um über Themen wie Äußerlichkeiten, innere Werte und Zusammenhalt ins Gespräch zu kommen.

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