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Medienerziehung gelingt nur gemeinsam

23. Juni 2017

Für kleine Kinder ist das Zuhause der Ort, an dem in der Regel der erste Kontakt mit Medien stattfindet. Entsprechend wird in der Familie der Grundstein gelegt, wie Heranwachsende mit dem Fernsehen, Computer und Smartphones zukünftig umgehen. Die familiären Einflüsse sind aber nicht die einzigen: Auch im Kindergarten oder in der Schule wird Medienerziehung betrieben. Und letztendlich ist auch der Freundeskreis ein wichtiger Faktor, wenn es darum geht, welchen Stellenwert Medien haben. Eltern stehen vor der Herausforderung, eine klare Linie durchzusetzen, am besten von Anfang an. Schon früh sollten andere Bezugspersonen einbezogen werden. Das fängt bei den Großeltern an, die manchmal etwas nachsichtiger sind, wenn es zum Beispiel um die Fernsehwünsche ihrer Enkelkinder geht. Und es geht beim getrennt lebenden Ex-Lebenspartner oder der Ex-Partnerin weiter, die vielleicht andere Vorstellungen über das richtige Maß haben. Geht es darum, Medienregeln durchzusetzen, kann es auch hilfreich sein, andere Eltern zu Verbündeten zu machen. Ein offenes Gespräch zwischen Tür und Angel über den Umgang mit PC, Smartphone oder dem Fernsehen kann ein guter Anfang sein. Und auch Elternabende in Schulen oder Kindergärten bieten die Gelegenheit, sich mit anderen Eltern und vor allem auch mit pädagogischen Fachkräften auszutauschen. Bei alledem dürfen natürlich die eigenen Kinder nicht außen vor gelassen werden. Nur wenn es gelingt, gemeinsam passende Spielregeln auszuhandeln, können diese im Alltag funktionieren.

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