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"Game of Thrones": Für Kinder unzumutbar

24. Februar 2017
"Game of Thrones": Für Kinder unzumutbar

Die in Deutschland auf RTL II gesendete US-Fantasy-Serie „Game of Thrones“ geht ab dem 11. März mit der sechsten Staffel in eine neue Runde. Basierend auf der Fantasy-Buchreihe „Das Lied von Eis und Feuer“ des Schriftstellers George R. R. Martin steht im Mittelpunkt der Handlung der erbarmungslose Kampf mehrerer Adelsgeschlechter um die Vormachtstellung in der Fantasiewelt Westeros – inklusive niederträchtiger Intrigen, expliziter Szenen und Gewalthandlungen, die nichts für schwache Nerven sind.

An vier aufeinanderfolgenden Samstagen werden die zehn Folgen der aktuellen Staffel jeweils ab 20.15 Uhr ausgestrahlt. Auch die sechste Staffel beinhaltet zahlreiche Gräueltaten, Rachefeldzüge, Mord und Totschlag. Die (Leidens-)Geschichte der Protagonisten ist meist düster und erscheint oft ausweglos. Die teilweise schockierend brutal in Szene gesetzten Schlachten, Folterszenen oder Vergewaltigungen sind selbst für ältere Kinder nicht auszuhalten. Die Welt von Westeros ist gnadenlos, voller physischer und psychischer Gewalt, das Recht des ist Stärkeren allgegenwärtig. Dieses Ausmaß an Gewalt, Sex und sadistischen Charakteren sollte Kindern auf jeden Fall erspart bleiben.

Derzeit wiederholt RTL II die letzte Staffel zur Einstimmung auf die neuen Folgen. Jeweils samstags ab 20.15 Uhr sind alle zehn Folgen der fünften Staffel auf RTL II zu sehen. Auch diese Staffel spart nicht mit harten Szenen: Ein Vater, der sein eigenes Kind auf dem Scheiterhaufen verbrennen lässt, eine junge Frau, die mit einem sadistischen Vergewaltiger zwangsverheiratet wird usw.

Auch Online zu sehen

Wichtig zu wissen: Die Folgen sind sieben Tage lang auf www.tvnow.de, dem Videoportal der RTL-Gruppe, frei abrufbar. Deshalb sollten Eltern sehr genau darauf achten, was Kinder im Internet zu sehen bekommen. Um Kinder vor ungeeigneten Inhalten zu schützen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine davon sind technische Lösungen wie etwa Jugendschutzfilter, die auf dem heimischen Rechner installiert werden wie zum Beispiel JusProg oder die Kinderschutzsoftware der Deutschen Telekom. Voraussetzung ist, dass die Programme auf dem Computer installiert und die Altersfreigaben korrekt eingerichtet wurden. Eine andere Möglichkeit ist die ausschließlich gemeinsame Nutzung kindgerechter Inhalte. Je älter die Mädchen und Jungen werden, umso schwieriger dürfte dieser Weg umzusetzen sein. Ein stabiles Vertrauensverhältnis zwischen Eltern und Kindern und klare Regeln zur Nutzung von Internetinhalten sind in jedem Fall unumgänglich. Denn auch im Internet gilt: „Game of Thrones“ ist nichts für Kinder!

 

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