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Hör mal hin! - Geräusche machen die Musik

17. März 2017

Wie wichtig Musik und Geräusche in Film und Fernsehen sind, merkt man erst, wenn sie nicht mehr da sind. Das Filmerleben entsteht beim Zuschauer durch die Verbindung von Bild und Ton. Damit lässt sich Spannung erzeugen, die Handlung vorantreiben oder den Zuschauer in eine bestimmte Richtung lenken. Um Kindern zu demonstrieren, wie Filme und Fernsehsendungen akustisch gestaltet werden, kann man ein kleines Experiment ausprobieren: Eine Lieblingssendung wird neu vertont.

Und so funktioniert‘s:

  • Die Aufzeichnung der Sendung wird gemeinsam ohne Ton angeschaut. Schnell zeigt sich, wie wichtig die Tonspur ist, nicht nur wegen der Dialoge. Ideen werden zusammengetragen, wie man die Geschichte neu vertonen könnte. Gibt es vielleicht einen Erzähler oder werden die Figuren mit Dialekt synchronisiert? Vielleicht kann man aus einer traurigen Szene etwas Lustiges machen, oder umgekehrt?
  • Geräusche aufnehmen macht Kindern erfahrungsgemäß besonders Spaß. Werkzeuge dafür gibt es in jedem Haushalt: Man kann in eine Flasche blasen, um Windgeräusche zu machen. Oder ein Rührgerät wird zum Helikopter. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
  • Am Ende werden Bild und Ton neu "gemischt", wenn möglich, mit einem kleinen Schnittprogramm (z.B. mit der kostenlosen Software "Moviemaker"). Oder einfach die Sprechstimmen und Geräusche "live" zum Filmausschnitt präsentieren.Vor Publikum macht das natürlich doppelt Spaß.

Mit solchen und ähnlichen Aktionen kann man den Kindern schon früh nahe bringen, wie Film und Fernsehen funktionieren. Mit dem entsprechenden Know-how fällt es den Mädchen und Jungen leichter, Sendungen kritisch einzuschätzen. Und sie können sich besser distanzieren, wenn sie wissen, wie zum Beispiel durch Musik und Geräusche Spannung erzeugt wird.

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