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Krieg in den Medien

18. Dezember 2007

Egal ob in Computerspielen, in der Zeitung oder im Fernsehen, das Thema Krieg ist in den Medien allgegenwärtig. Die Bilder vom Krieg richtig einzuordnen, dazu bedarf es vieler Information und auch Erfahrung. Dasselbe Bild, die gleiche Sequenz, eingebunden in verschiedene Kontexte oder auf unterschiedliche Art und Weise kommentiert, kann unterschiedliche Wirkungen hervorrufen: Die Darstellung kann beunruhigend oder verharmlosend wirken, kann verzerrten Vorstellungen Vorschub leisten oder die Betrachter in die Irre führen.

Um die Möglichkeiten der medialen Manipulation zu durchschauen, ist eine kritische Reflexion des Gesehenen unabdingbar. Doch welche Auffassungen vom Krieg vermitteln uns die Medien überhaupt? Welche Aspekte stehen bei Computerspielen, Nachrichten oder Kriegsfilmen im Mittelpunkt? Und was von alledem kommt der Realität am Nächsten? Um Antworten auf diese Fragen zu finden und ein kritisches Bewusstsein zu fördern, hat die Bundeszentrale für politische Bildung gemeinsam mit weiteren Kooperationspartnern ein multimediales Lernangebot für Schule und Jugendarbeit entwickelt. Unter dem Titel „Krieg in den Medien“ werden zahlreiche didaktische Materialien zur Verfügung gestellt, die sich ausführlich mit der Verflechtung von Krieg und Medien beschäftigen. Von Kriegsfotografien, Ton- und Textdokumenten bis hin zu Ausschnitten aus Computerspielen, Kriegsfilmen und Nachrichtendokumenten stellt das Material ein ebenso informatives wie umfangreiches Lernangebot dar. Eingebunden sind vielfältige Aufgaben, mit denen Heranwachsende die Möglichkeit bekommen, sich ausführlich mit dem Gesehen auseinanderzusetzen. So bieten Lückentexte, Zuordnungsaufgaben, aber auch frei zu beantwortende Fragen eine ideale Gelegenheit, sich im Gruppenverband oder in Eigenarbeit mit dem Thema "Krieg und Medien" zu beschäftigen. Gegen einen Unkostenbeitrag von sechs Euro ist das umfangreiche Material, bestehend aus Begleitbuch und DVD, bei der Bundeszentrale für politische Bildung (www.bpb.de) bestellbar.

FLIMMO bespricht das aktuelle Fernsehprogramm und gibt Tipps zur Fernseherziehung. Bewertet werden Sendungen, die 3- bis 13- jährige Mädchen und Jungen gerne sehen oder mit denen sie als Mitseher in Berührung kommen. Um einen schnellen Überblick zu bieten, sind die Sendungen in drei Rubriken eingeteilt.

Was bedeuten die Rubriken?

Kinder finden's prima

Von Sendungen in dieser Rubrik sind Kinder angetan. Auch wenn nicht alles den Geschmack der Erwachsenen trifft, "Kinder finden's prima".

Mit Ecken und Kanten

Sendungen in dieser Rubrik werden von Kindern gemocht, haben aber auch „Ecken und Kanten“. Sie enthalten Bestandteile, die Kindern nicht nur gut tun.

Nicht für Kinder

Sendungen in dieser Rubrik enthalten Bestandteile, die für Kinder schwer verkraftbar sind. Am besten hält man Kinder davon fern, da sie überfordert, verunsichert oder geängstigt werden können.

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