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Kritischer Blick auf Medien - 20 Jahre FLIMMO

12. September 2017

In der ersten FLIMMO-Ausgabe 1997 gab es Themen, die Eltern auch heute noch beschäftigen: Welche Sendungen bieten altersgerechte Unterhaltung? Was finden Kinder an Medienhelden? Ab welchem Alter kann man den Mädchen und Jungen Nachrichten zumuten? Was fasziniert sie an schrägen Serien wie "Die Simpsons"?

Andere Fragen haben sich mittlerweile erübrigt. Interaktive Spielshows mit Telefonbeteiligung sind nur noch Randerscheinungen und auch Zorro als Serienheld ist nicht mehr angesagt. Im Laufe der Jahre hat FLIMMO viele mediale Entwicklungen für Eltern und Pädagogen begleitet. Dabei ist es für alle Beteiligten nicht einfacher geworden, Schritt zu halten. Video-on-Demand, Smart-TV, YouTube und Soziale Netzwerke sind nur einige Herausforderungen, die Eltern mittlerweile im Blick haben müssen. Damit das gelingt, bleibt FLIMMO wie in den letzten 20 Jahren am Ball. Ein Blick zurück zeigt, wie viel sich verändert hat.

Dauerbrenner im Nachmittagsprogramm

Von Anfang an wurden Soaps wie "Gute Zeiten – schlechte Zeiten" (RTL) oder Scripted Reality wie "Berlin – Tag und Nacht" (RTL II) und ihre Bedeutung für ältere Kinder und Jugendliche beleuchtet. Beziehungen und Konflikte, Intrigen, Liebe und Sex waren auf der Tagesordnung – in täglichen Häppchen. Wegen klischeehafter Darstellungen und wenig alltagstauglicher Lösungsansätze liefen die meisten Seifenopern in der Rubrik "Mit Ecken und Kanten". Heute verfolgen ältere Kinder und Jugendliche eher die Inhalte ihrer Lieblings-You-Tuber.

Japanische Zeichentrickserien

Fans von "Pokémon" und "Yu-Gi-Oh" wurden früher vor allem im Nachmittagsprogramm auf RTL II fündig. Heute gibt es zahlreiche Internetseiten, Foren und sogar Messen, auf denen sich die Anime- und Manga-Fans austoben dürfen. Nach wie vor sieht FLIMMO manche Inhalte wegen Gewaltdarstellungen und fragwürdigen, teilweisen sexistischen Frauenbildern kritisch.

Mehr Kindersender

Mit KiKA, SuperRTL, Nick (ehemals Nickelodeon) und dem Disney Channel gibt es mittlerweile vier frei empfangbare Sender für Kinder. Damit hat sich das Angebot enorm vergrößert, zumal in den Mediatheken vieles rund um die Uhr verfügbar ist. Umso wichtiger ist es heute, eine gezielte Auswahl zu treffen, die zu den eigenen Kindern, ihrem jeweiligen Entwicklungsstand und ihren Bedürfnissen passt.

Internet-TV und Fake News

Mit dem Siegeszug des Internets hat sich vieles verändert, sowohl in der Medienlandschaft als auch im Familienleben. Die neue Vielfalt birgt neue Risiken, Eltern stellen sich jede Menge Fragen: Welche Art von Informationen und Unterhaltung sind heute kindgerecht oder sogar förderlich? Wie können die Mädchen und Jungen vor Fake News und bedenklichen Inhalten im Netz geschützt werden?

Bei allen Veränderungen und Entwicklungen: Nach wie vor geht es darum, was Kinder für ein gutes Aufwachsen mit und ohne Medien brauchen. Dazu wird FLIMMO auch zukünftig einen Beitrag leisten und Eltern bei der Medienerziehung unterstützen.

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