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Mit kleinen Kindern ins Kino: Worauf man achten sollte

07. September 2012

Kinofilme für die Zielgruppe der Vorschulkinder sind keine Seltenheit, für die Jüngsten ist ein Kinobesuch ein beeindruckendes Erlebnis. Damit alles gut geht, hier einige Tipps:

 

Kino ist nicht Fernsehen

Die Atmosphäre im Kinosaal ist anders als daheim vor dem Fernseher: Es ist dunkel, der Ton laut, die Leinwand groß und die Umgebung nicht vertraut. Dies sollte man vor dem Kinobesuch bedenken und abwägen, ob die Kleinen dem schon gewachsen sind. Vor allem, wenn die Kinder noch wenig Filmerfahrung haben oder eher schreckhaft sind.

Welche Filme dürfen Kinder sehen?

Kinder im Vorschulalter dürfen im Kino nur Filme anschauen, die von der FSK ohne Altersbeschränkung freigegeben sind (FSK 0). Damit die richtige Auswahl leichter fällt, bieten zum Beispiel www.topvideo-news.de und www.kinderfilmwelt.de pädagogische Einschätzungen und auch der FLIMMO bespricht regelmäßig das Kinoprogramm.

Was vertragen Kinder im Vorschulalter?

Wie beim Fernsehen, gilt auch für das Kino: Wichtig ist, dass die Geschichte einfach und geradlinig ist und in einem ruhigeren Tempo erzählt wird. Die Länge der Filme ist leider oft ein Knackpunkt: Die Aufmerksamkeitsspanne der Kleinen ist begrenzt, viele Kinofilme sind hingegen sehr lang. Wer unsicher ist, ob der Nachwuchs dem schon gewachsen ist, sollte lieber verzichten und auf die DVD warten.

Junge Kinder gehen mit

Sie zappeln oder hüpfen, kommentieren das Geschehen oder stellen Fragen: Gerade junge Kinder bauen Spannung ab, indem sie aktiv sind. Das gilt erst recht für ungewohnte oder aufregende Situationen wie im Kino. Auf dem Schoß von Mama oder Papa zu sitzen oder kurz die Augen zuzuhalten, kann auch helfen. Wenn man den Film trotz allem vorzeitig verlassen muss, ist es ratsam, daheim die weitere Geschichte und das Ende zu überlegen. Diese Auflösung ist für Kinder besonders wichtig, damit das Filmerlebnis nicht zur Belastung wird.

Kino im Nachgang

Ein Kinobesuch ist für Kinder etwas Besonderes. Vor allem jüngere Kinder werden noch lange von ihren Erlebnissen erzählen. Mit Gesprächen, (Nach-)Spielen oder Malen können Sie die Verarbeitung unterstützen. Gute Filme regen manchmal Interessen oder Themen erst an, diese können in gemeinsamen Aktivitäten aufgegriffen werden: Bücher zum Thema ausleihen, ein Museumsbesuch oder einen Ausflug in den Zoo.

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