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Neues Schuljahr: Start in die schöne neue Medienwelt?

02. September 2015
Neues Schuljahr: Start in die schöne neue Medienwelt?

Mit dem neuen Schuljahr fängt für viele Mädchen und Jungen wieder der »Ernst des Lebens« an. Der Schulalltag beginnt und bringt zahlreiche Veränderungen mit sich: Neue Aufgaben, eine neue Klasse, neue Eindrücke rundherum. Manche Klassenkameradinnen und -kameraden präsentieren stolz ihre Errungenschaften, Geräte wie Smartphones und Tablets werden zu Statussymbolen auf den Pausenhöfen. So ist der Schulbeginn auch eine gute Gelegenheit, sich über Medien im Schul- und Familienalltag Gedanken zu machen.

Medienregeln anpassen Fragt man den eigenen Nachwuchs, dürfen die anderen alles: chatten, skypen, klicken und natürlich alles sehen, was im Fernsehen läuft. Das entspricht zwar nicht unbedingt der Wahrheit, aber über Kontakte in der Schule lernen Kinder den Medienmarkt oft von einer neuen Seite kennen. Höchste Zeit also, sich über Medienregeln Gedanken zu machen. Wichtig ist, gemeinsam festzulegen, was angeschafft wird und was wie lange genutzt werden darf. Dabei ist die Vorbildrolle der Eltern ebenso wichtig wie verbindliche Regeln, an die sich alle halten müssen.

Die Anschaffung überdenken Wenn Mitschülerinnen und Mitschüler mobile Geräte stolz präsentieren, wächst in vielen Kindern der Wunsch nach eigenem technischem Equipment. Dennoch gilt: Die Anschaffung von Smartphones, Tablets und anderen internetfähigen Geräten will wohl überlegt sein. Die mobilen Alleskönner bergen Risiken und Chancen gleichermaßen. Da sie überall hin mitgenommen werden können, ist die Kontrolle sowohl der Inhalte als auch der Nutzung schwieriger als bei stationären Geräten. Dazu kommen spezielle Gefahren, die das Internet mit sich bringt, etwa Cybermobbing, Kostenfallen oder Pornografie. Für Kinder unter zwölf Jahren ist die Anschaffung eines eigenen Geräts deshalb nicht sinnvoll. Geräte, die von der ganzen Familie gemeinsam genutzt werden, sind bis zu diesem Alter völlig ausreichend. So können die Kinder auf ihrem Weg durchs Netz begleitet und gegebenenfalls unterstützt werden.

Interessante Inhalte bieten Fernsehen, Internet und Apps können Schülerinnen und Schülern auch viel Interessantes bieten: TV-Sendungen, Spiele und Apps können Wissen vermitteln und Zusammenhänge anschaulich machen, sie können anregen, informieren und nicht zuletzt »gut unterhalten«. Auf die richtige und kindgerechte Auswahl kommt es an. Dabei helfen Informationsangebote, die Medien für Kinder aus pädagogischer Sicht beurteilen und vorstellen, z.B. flimmo.de, klick-tipps.net, handysektor.de und internet-abc.de.

FLIMMO bespricht das aktuelle Fernsehprogramm und gibt Tipps zur Fernseherziehung. Bewertet werden Sendungen, die 3- bis 13- jährige Mädchen und Jungen gerne sehen oder mit denen sie als Mitseher in Berührung kommen. Um einen schnellen Überblick zu bieten, sind die Sendungen in drei Rubriken eingeteilt.

Was bedeuten die Rubriken?

Kinder finden's prima

Von Sendungen in dieser Rubrik sind Kinder angetan. Auch wenn nicht alles den Geschmack der Erwachsenen trifft, "Kinder finden's prima".

Mit Ecken und Kanten

Sendungen in dieser Rubrik werden von Kindern gemocht, haben aber auch „Ecken und Kanten“. Sie enthalten Bestandteile, die Kindern nicht nur gut tun.

Nicht für Kinder

Sendungen in dieser Rubrik enthalten Bestandteile, die für Kinder schwer verkraftbar sind. Am besten hält man Kinder davon fern, da sie überfordert, verunsichert oder geängstigt werden können.

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