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Ohne Skript - Nix wie Chaos

27. September 1999
Im hektischen Durcheinander am Drehort den Überblick zu behalten, ist nicht immer einfach. Da sind selbst bei der kleinsten zu filmenden Szene jede Menge Leute am Werk, die Licht, Kamera und sonstige Technik möglichst schnell und perfekt in den Griff bekommen müssen. Da sind Schauspielerinnen und Schauspieler, die ihre Szenen oft bis zu zwanzigmal spielen müssen, bis die Regie zufrieden ist, während aufwändige Actioneinstellungen aus Risiko- und Kostengründen nur ein einziges Mal gefilmt werden können und entsprechend genauestens geplant gehören. Und schließlich wird ein Film nicht in seiner inhaltlichen Abfolge gedreht, sondern in kleinen Abschnitten, die mal am Anfang, mal am nächsten Tag oder vielleicht am Schluss der Geschichte spielen. So entstehen viele verschiedene Filmszenen, die dann, ähnlich wie bei einem Puzzle, zu einer vollständigen Handlung zusammengefügt oder, wie die Filmleute sagen, geschnitten werden. Wenn da mal nicht was schiefläuft! Tut es ab und zu auch. Dann sieht man im fertigen Film einen Darsteller, der sich gerade eben noch die Socken ausgezogen hat, sie in der nächsten Szene wie durch ein Wunder wieder anhat. Damit solche Pannen nicht am laufenden Meter passieren, tritt das Skript-Girl oder der Skript-Boy auf den Plan. Deren Aufgabe ist es, den Aufbau und Ablauf jeder Szene minutiös und mit allen Details aufzuschreiben. Für den Regisseur bzw. die Regisseurin sind die Scriptleute unentbehrlich, denn ohne sie müßten sie nicht nur ihre Augen überall haben, sondern sich auch noch alles merken. Und das ist selbst einem Steven Spielberg unmöglich.

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