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Wenn die Bilder laufen lernen

04. März 2004
Zeichentrickangebote sind aus dem Fernsehprogramm nicht mehr wegzudenken. Ein Held der ersten Stunde war Mickey Mouse, die vor etwa 70 Jahren das Licht der Welt erblickt hat. Seitdem hat sich einiges getan, neue Serien wie "Sailor Moon", die "Pokémon" oder die "Digimon" sind Favoriten des Kinderpublikums, eines ist jedoch gleich geblieben: Der enorme Arbeitsaufwand, um einen Zeichentrickfilm herzustellen. Tausende von Bildern müssen hierfür gezeichnet werden, und zwar bis zu 24 Bilder pro Filmsekunde.
Allerdings gibt es auch die Möglichkeit, nur zwölf oder gar nur sechs Bilder herzustellen, dann aber wirken die Bewegungen der Figuren eckiger. Hinzu kommt, dass der Einfachheit halber oft nur Teile einer Figur gezeigt werden; so spricht dann ein Mund in Großaufnahme, vom Rest der Figur ist wenig zu sehen, und das, was man sieht, steht starr und steif da. Auf den Punkt gebracht: Je natürlicher die Zeichentrickfiguren in ihrem Auftreten wirken, desto detaillierter wurden ihre Bewegungen und ihr Minenspiel in Bildern festgehalten. Wer einmal, um nur zwei Beispiele zu nennen, die Fernsehcartoons Pokémons und Tom & Jerry vergleicht, sieht schnell den Unterschied. Jahrzehntelang wurden die Bilder mit der Hand gezeichnet. Heute werden die einzelnen Bilder am Computer angefertigt, ein Verfahren, das sich vor allem hinsichtlich der Produktionszeit und daher des finanziellen Aufwands vom Zeichnen mit der Hand unterscheidet.
Um aber Kindern das Grundprinzip des Zeichentricks zu verdeutlichen, leistet auch im Zeitalter von Multimedia das gute alte Daumenkino noch beste Dienste. Viele kleine Bildchen, die zusammengeheftet und wie ein Buch mit dem Daumen geblättert werden, ergeben ein kleines Taschenkino. Sei es ein laufendes Strichmännchen, ein rollender Ball oder ein lachendes Gesicht, einen kleinen Trickfilm selbst zu machen ist nicht schwer und bereitet Kindern viel Spaß.

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