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Barbie

22. April 2016
Barbie

Barbie gehört für viele Mädchen zum festen Inventar im Kinderzimmer. Von Anfang an stand das Modell Barbie in der Kritik: Ihre unrealistisch-schmalen Körpermaße vermitteln ein unerreichbares Schönheitsideal. Mit einer raffinierten Rundumvermarktung werden schon bei den Jüngsten Wünsche nach immer neuen Modellen und Ausstattungsobjekten geweckt. Dazu dienen natürlich auch die Medienprodukte, in der die glamouröse Titelheldin in verschiedene Rollen schlüpft, und damit Barbie für die jungen Fans noch attraktiver machen.

Animationsfilme

 In den animierten Barbie-Filmen erleben die Heldinnen romantische und spannende Abenteuer. In den märchenhaften Geschichten von Musketieren, Fabelwesen und Prinzessinnen schaffen es die Titelheldinnen immer wieder, allen Gefahren und Hindernissen zu trotzen – nicht zuletzt dank ihrer Tapferkeit und mit Hilfe ihrer Freunde. Die Geschichten sind unkompliziert gestrickt, für Vorschulkinder mit durchschnittlich 70 Minuten aber zu lang. Die Filme sind auf DVD erhältlich und werden in regelmäßigen Abständen auf SuperRTL ausgestrahlt.

Computer- und Konsolenspiele
 
An Computer, Nintendo DS, Playstation 2 und auch der Wii lassen sich die Abenteuer von Barbie nachspielen. Nach einer spielerischen Einführung müssen kleine Rätsel und Aufgaben gelöst werden. Der größte Teil der Spielhandlung ist im klassischen Jump-and-Run-Stil gestaltet. Zwar sind die Spiele ab 0 Jahren freigegeben, zu empfehlen sind sie aber eher ab dem Grundschulalter.
 
myBarbie.de
Diese geschlossene Community richtet sich direkt an jüngere Mädchen. Sie bietet neben Videos, Spielen oder Malvorlagen auch Tanzanleitungen und aktuelle Infos. Die Anmeldung funktioniert nur mit dem Einverständnis der Eltern. Ein individuell einstellbarer Timer sagt den jungen Nutzern, wann es Zeit wird, den Computer abzuschalten. Fragen zur Sicherheit im Umgang mit dem Internet werden ebenfalls thematisiert.
 
Eine Heldin für Mädchen?
Aus pädagogischer Sicht ist das Phänomen Barbie zweischneidig: Auf der einen Seite entsprechen die klischeehafte Aufmachung und das unnatürliche Schönheitsideal nicht den pädagogischen Ansprüchen. Auch die aggressive Vermarktung ist im Hinblick auf die junge Zielgruppe kritisch zu sehen. Auf der anderen Seite hat Barbie in den Filmen und Computerspielen die Rolle einer starken, selbstständigen jungen Frau, die für Freundschaft, Familiensinn und Toleranz einsteht und somit auch positives Identifikationspotenzial bietet.

FLIMMO bespricht das aktuelle Fernsehprogramm und gibt Tipps zur Fernseherziehung. Bewertet werden Sendungen, die 3- bis 13- jährige Mädchen und Jungen gerne sehen oder mit denen sie als Mitseher in Berührung kommen. Um einen schnellen Überblick zu bieten, sind die Sendungen in drei Rubriken eingeteilt.

Was bedeuten die Rubriken?

Kinder finden's prima

Von Sendungen in dieser Rubrik sind Kinder angetan. Auch wenn nicht alles den Geschmack der Erwachsenen trifft, "Kinder finden's prima".

Mit Ecken und Kanten

Sendungen in dieser Rubrik werden von Kindern gemocht, haben aber auch „Ecken und Kanten“. Sie enthalten Bestandteile, die Kindern nicht nur gut tun.

Nicht für Kinder

Sendungen in dieser Rubrik enthalten Bestandteile, die für Kinder schwer verkraftbar sind. Am besten hält man Kinder davon fern, da sie überfordert, verunsichert oder geängstigt werden können.

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