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Disney

06. Mai 2013
Disney

Als die Gebrüder Walt und Roy Disney im Jahre 1923 ihr Trickfilmstudio gründeten, hätte niemand geahnt, was einmal daraus werden sollte: einer der mächtigsten Medienkonzerne überhaupt. Berühmt wurde Disney in den 1930/40er Jahren durch kurze Zeichentrickspots, sogenannte Cartoons, die im Kino liefen. In dieser Zeit hatte auch Mickey Mouse, die bis heute bekannteste Figur des Konzerns, ihren ersten Auftritt. Mit "Schneewittchen und die sieben Zwerge" (1937) lief der erste abendfüllende Zeichentrickfilm. Es sollten noch viele folgen. In den letzten Jahren wurden die klassischen Zeichentrickfilme durch Animationsfilme ersetzt, die von Pixar produziert werden. Die Filmreihe "Fluch der Karibik", die auf einen Themenschwerpunkt der Disney-Freizeitparks zurückgeht, wurde ein großer Kassenschlager. Zuletzt erregte Disney Aufsehen mit dem Kauf von Lucasfilm einschließlich der Rechte an der "Star Wars"-Reihe.

Die Filme

Von klassischen Zeichentrickfi lmen bis hin zu den Animationsfilmen neueren Datums: Die Geschichten sind unterhaltsam, spannend und einfallsreich in Szene gesetzt. Egal ob Märchen, Superheldenepos oder Komödie: Für Kinder ab dem Grundschulalter bieten die Filme rund um mutige und clevere Helden uneingeschränktes Filmvergnügen. Klassiker wie "Das Dschungelbuch" oder "Aristocats" dürften auch erwachsenen Zuschauern beim "Wiedersehen" Freude machen. Manch tragische Szene, wie bei "König der Löwen" oder "Bambi", können kleinen Kindern aber zu viel werden.

Die Serien

Sowohl Animations- als auch Realserien aus dem Hause Disney laufen im aktuellen Fernsehprogramm, vor allem bei SuperRTL. "Hannah Montana" etwa ist zum Dauerbrenner geworden: Die Serie dreht sich um ein junges Mädchen, das ein Doppelleben als Popstar und ganz normaler Teenager führt.

Die Spiele

Zu nahezu jedem Film- und Fernsehabenteuer gibt es Spiele für den PC und unterschiedliche Konsolen. Die Fülle ist überwältigend, kostenlose Onlinespiele auf www.disney.de binden schon kleine Kinder an die Marke Disney. Eine besondere Herausforderung für die elterlichen Nerven und den Geldbeutel dürfte das Spiel "Disney Infinity" werden. Disney-Helden werden als Figuren gesammelt und dann über einen Tablet-PC ins Spiel importiert. So werden Spiel- und Sammelleidenschaft der Mädchen und Jungen gleichermaßen angesprochen, was zu enormen Kosten führen kann.

Fazit

Der Marke Disney ist kaum zu entkommen. Von Spielsachen bis Medien gibt es nichts, was es nicht gibt. Aber nicht alles, was auf dem Markt ist, muss auch gekauft werden. Eltern sollten sich und dem Nachwuchs vor Augen führen, wie raffiniert die Vermarktung funktioniert. So lernen Kinder, sich Gedanken über die Qualität von Produkten zu machen und nicht jeder Marketingstrategie auf den Leim zu gehen.

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