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Willi Weitzel auf Entdeckungstour

20. März 2009

„Willi wills wissen“ geht den Geheimnissen des Alltags auf den Grund: Titelheld Willi fragt, lauscht und legt auch selbst Hand an, um am Ende wirklich alles zu verstehen. Schon die Jüngsten mögen den pfiffigen Willi Weitzel für diese Art, mit der er ihnen spannende wissenschaftliche Phänomene und Erstaunliches aus dem Alltag leicht verständlich näher bringt. Und auch Eltern und Pädagoginnen und Pädagogen wissen die anregende Wissenssendung zu schätzen. Seit Mai 2002 ist "Willi wills wissen" ein fester Bestandteil des ARD- und KI.KA-Programms. Auch auf zahlreiche Bücher, Hörspiele, eine Zeitschrift, DVDs und (Computer-)Spiele werden die jungen Fans durch das sympathische Gesicht ihres TV-Lieblings aufmerksam gemacht. Für Eltern stellt sich die Frage, welche dieser Angebote für ihre Kinder geeignet sind und wie viel von dem, was den Reporter Willi im Fernsehen ausmacht, in diesen Zusatzangeboten überhaupt noch steckt.

In seinem ersten Kinofilm „Willi und die Wunder der Welt“, der ab dem 5. März 2009 im Kino zu sehen ist, scheut Willi weder Kosten noch Mühen, um seinem jungen Publikum einen spannenden Blick auf besondere Orte, Menschen und Tiere unserer Erde zu vermitteln. Er begibt sich auf eine Reise rund um den Globus, durchquert dazu ganz allein die Wüste Sahara oder verirrt sich in der Megastadt Tokio. Mitunter wird es dabei auch richtig brenzlig, zum Beispiel, wenn er die Krokodile des australischen Regenwalds näher kennen lernt, als ihm lieb ist. Der gewitzte Weltenbummler weiß sich auch hier mit Cleverness und Optimismus zu behaupten und bringt Kindern im Grundschulalter in beeindruckenden Bildern und einer gelungenen Mischung aus Abenteuer, Spaß und Wissen die Vielfalt der Erde näher.

Das Credo „Wissensvermittlung mit Spaß“ wird auch in Willis Magazin „Willi wills wissen“ groß geschrieben. Genauso wie die TV- Formate behandelt das monatlich erscheinende Heft Themen vor allem aus Natur oder Technik. Stets werden dabei auch aktuelle Geschehnisse mit einbezogen. Allerhand Wissenswertes wird in vielen bunten Bildern, Comics, kurzen Informationstexten und auch längeren Artikeln, die Lesekenntnisse von Kindern ab Mitte des Grundschulalters voraussetzen, aufbereitet. Direkte Bezüge zu den verschiedenen Sendungen von Willi lassen sich dabei sofort ausmachen: Genauso wie in „Gute Frage, nächste Frage“ beantwortet er kleine Rätsel, die sich Kindern in ihrem Alltag stellen, oder berichtet von seinen Erlebnissen aus der Sendung „Willi will´s wissen“ in Form einer Fotostory. Zudem bietet er mit seinen lustigen Rätseln und Wissensquiz-Karten zum Sammeln Anreize, selbst aktiv zu werden und das neu erlernte Wissen gleich anzuwenden. Sofern die acht- bis 12jährigen Kinder Willis Sendungen also mögen, dürfte auch die Zeitschrift ihren Ansprüchen an eine interessante und anschauliche Wissensvermittlung entgegenkommen.

Die "Willi wills wissen"-Lernsoftware „Notruf – Retter im Einsatz“ ist nicht so überzeugend umgesetzt. Zwar bietet die CD-ROM/ DVD ein umfassendes Bild über die Tätigkeitsbereiche von Rettungskräften, die leicht verwirrende Menüführung und die wenig motivierenden Spielinhalte können bei Mädchen und Jungen schnell für Frustration sorgen.

An Willis Hörspielen dagegen dürften vor allem die jüngeren Fans ihre Freude haben. Gemeinsam mit den Nachbarskindern Louis und Paula stellt sich Willi wie gewohnt spannende Fragen, die Kinder ab Anfang des Grundschulalters unter den Nägeln brennen. Warum wachsen wir eigentlich? Was passiert an einem richtigen Flughafen? Oder wie wird überhaupt Schokolade gemacht? Natürlich will Willi seinen beiden Freunden und den vielen Zuhörerinnen und Zuhörer keine Antwort schuldig bleiben.

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