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Selbstjustiz mit Pfeil und Bogen: "Arrow"

19. September 2013
Selbstjustiz mit Pfeil und Bogen: "Arrow"

Ob „Superman“ oder „X-Men“: Geschichten rund um Superhelden finden auch im Fernsehen ein begeistertes Publikum. Darauf setzt VOX derzeit mit der US-Serie „Arrow“ (montags, 20.15 Uhr), die auch auf einem Superheldencomic basiert. Im Zentrum steht der Milliardärsohn Oliver Queen, der als maskierter Bogenschütze das Unrecht in seiner Heimatstadt Starling City bekämpft. Alles beginnt mit einem Schiffsunglück, das Olivers sorgloses Dasein schlagartig beendet. Knapp mit dem Leben davongekommen, sitzt er zunächst jahrelang auf einer einsamen Insel fest. Nach seiner eigenen Rettung macht er endlich wahr, was er seinem Vater kurz vor dessen Tod versprochen hat: Als Teil einer Verschwörung hat dieser der Stadt großen Schaden zugefügt und nun soll Oliver sein Vergehen wiedergutmachen. Oliver, maskiert mit einer grünen Kapuze, zieht mit Pfeil und Bogen los, um die Männer zu stoppen, die für das Leid und Unrecht in Starling City verantwortlich sind. Dabei geht er nicht gerade zimperlich vor und ist schon bald als „der Rächer“ stadtbekannt.

Mit einer spannenden Inszenierung und gut durchdachten Handlung dürfte „Arrow“ vor allem älteren Jugendlichen und jungen Erwachsenen gute Unterhaltung garantieren. Für Kinder dagegen ist die Mischung aus „Robin Hood“ und „Batman“ keine geeignete Fernsehkost: Die äußerst brutale und kompromisslose Vorgehensweise von Oliver Queen, der sich ständig außerhalb des Gesetzes bewegt und immer wieder um das eigene Leben bangt, geht weit über die Belastungsgrenze von Kindern hinaus. Hinzu kommen die vielen Rückblenden, in denen Oliver sich an sein Leben auf der Insel erinnert. Diese sind nicht nur inhaltlich schwer verdaulich, sondern können Kinder zusätzlich verwirren.

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