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Avatar: Großes Kino - für Kinder schwer verdaulich

05. April 2012

„Avatar – Aufbruch nach Pandora“ ist bisher der kommerziell erfolgreichste Kinofilm aller Zeiten. Alleine in Deutschland sahen ihn über 11 Millionen Menschen. RTL zeigt den Film zu Ostern, am 08.04.2012, um 20.15 Uhr. Optisch überwältigend in Szene gesetzt, erzählt "Avatar" eine packende Geschichte: Die Menschen reisen im Jahr 2154 nach Pandora, um einen Rohstoff abzubauen, der alle Energie-Probleme auf der Erde lösen könnte. Dabei kommt es zum Konflikt mit den Ureinwohnern, dem Volk der Navi. Alle Bemühungen der Menschen, mit den Navi Kontakt aufzunehmen, scheitern. Bis sich der Ex-Soldat Jack Sully im Körper eines Navi-Avatars mit der Tochter des Navi-Häuptlings anfreundet. Als die Menschen beginnen, die Navi mit Gewalt zu vertreiben, um an den Rohstoff zu gelangen, stellt Jack sich auf die Seite seiner neuen Freunde und zieht mit ihnen in den Krieg.

 

Kinder ab etwa Mitte des Grundschulalters dürften auf die Märchenwelt Pandora neugierig sein. Auch der Gedanke, in einen anderen Körper zu schlüpfen und so größer und stärker zu sein, ist gerade für sie faszinierend. Ältere Kinder und Jugendliche werden es spannend finden, wie sich Jack die Anerkennung und den Respekt der Navi verdienen muss und wie er zu seinen neuen Freunden steht, wenn es ernst wird. Doch so faszinierend die Welt Pandoras in der ersten Hälfte des Films erscheint, so düster und brutal gerät das Kriegsgeschehen in der zweiten Hälfte des Films. Die Ungerechtigkeit und Härte, mit der die Menschen gegen die unschuldigen Navi vorgehen, kann Kinder massiv überfordern. Die FSK-Altersfreigabe ab 12 Jahren ist daher auch für zu Hause eine gute Vorgabe. Ältere Kinder und Jugendliche können die Gewaltszenen eher verkraften und aus der Story über Freundschaft, Werte und den Irrglauben der Menschen durchaus Positives ziehen. Kinder unter 12 Jahren sind "Avatar" dagegen kaum gewachsen.

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