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Das Bourne Vermächtnis im TV

12. April 2016
Das Bourne Vermächtnis im TV

Am Sonntag, den 17. April bietet RTL zur Primetime mit dem Streifen "Das Bourne Vermächtnis" ein actiongeladenes Fernseherlebnis. Der Nachfolgefilm der "Bourne-Trilogie" sorgt für Spannung und Gänsehaut. Für Kinder ist der Film jedoch schwer verdaulich.

Der Soldat Aaron Cross ist Teil eines streng geheimen Regierungsprogramms zur chemisch-neuronalen Verhaltensprogrammierung. Somit ist es möglich, Menschen in effiziente Kampfmaschinen zu verwandeln. Als die geheimen Machenschaften der CIA drohen an die Öffentlichkeit zu geraten, sehen sich die Verantwortlichen gezwungen alle Beteiligten zu eliminieren. Cross begibt sich zusammen mit der Biochemikerin Marta Shearing auf die Flucht, die sie bis auf die Philippinen führt. Dank der im Programm geforderten Einnahme von Pillen zur körperlichen und geistigen Leistungssteigerung, gelingt es Cross mehrmals aus brenzligen Situationen zu entkommen. Doch der plötzliche Verzicht dieser Mittel droht bei ihm eine schwerwiegende Gehirnschädigung auszulösen. Martas Fachwissen ist gefragt, um Cross davon loskommen zu lassen. In Manila gelingt es ihnen, ihre Verfolger endgültig abzuschütteln und letztendlich finden sie Zuflucht auf einem Fischerboot.

Die komplexe Handlung wird auf mehreren Ebenen mit schnellen Schnittfolgen erzählt und ist für Kinder kaum durchschaubar. Es dominieren lang anhaltende Spannungssequenzen und drastische Gewaltdarstellungen, die Kinder überfordern und ängstigen können. Die actionreiche Flucht der Protagonisten wird von Nahkampfszenen und diversen Schießereien begleitet. Die Anwendung von Gewalt sowie die Tötung von Menschen wird innerhalb der Handlung oftmals als einzig mögliche Option präsentiert. Ebenso wird die Schädigung unschuldiger Menschen zugunsten eines höheren Zieles in Kauf genommen. Dies kann einem mehr als fragwürdigen Menschenbild Vorschub leisten.

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