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Enemy Mine - Geliebter Feind: Trotz humaner Botschaft für Kinder belastend

02. Januar 1995
Reise in die ferne Zukunft. Zwei gegnerische Kampfpiloten stürzen auf einem fremden Planeten ab: der Mensch Davidge und der echsenartige Außerirdische Drac Jeriba. Um ihre Überlebenschancen auf dem lebensfeindlichen Planeten zu erhöhen, schließen die Todfeinde einen Waffenstillstand. Aus dem Überlebenspakt entwickelt sich gegenseitiger Respekt und schließlich tiefe Freundschaft. Als der zweigeschlechtliche Jeriba nach der Geburt seines Kindes Zammis stirbt, übernimmt Davidge dessen Erziehung und ersetzt ihm den Vater. Jahre später wird Zammis von menschlichen Sklavenhändlern verschleppt und durchlebt in einem Arbeitslager eine qualvolle Zeit. Davidge unternimmt alles nur Menschenmögliche, um ihn zu befreien, und hat, gegen Ende des Films, auch Erfolg.

Gerade den älteren Kindern, dürfte der durchweg gut gemachte Science-Fiction-Film einiges zu bieten haben, und das nicht nur in Sachen Spannung. Denn statt der üblichen klischeehaften Darstellung von den "bösen" Außerirdischen steht hier der Aufruf zur Toleranz und Nächstenliebe und die Überwindung von Vorurteilen und Feindbildern im Mittelpunkt. Dass dieser Film für den Fernsehnachwuchs trotzdem schwer verkraftbar sein kann, liegt an einigen sehr brutalen Szenen, die sich im Arbeitslager abspielen. Die Unmenschlichkeit der Sklavenhändler, denen der junge Zammis ausgeliefert ist, kann auch ältere und schon fernseherfahrene Kinder erschüttern. Deshalb lautet der Rat an die Eltern: Sehen Kinder den Film, sollten Sie für Zuwendung und Erklärungen bereit sein.

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