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„Kriegskinder“ – lehrreiche, aber schwere Kost für Kinder

12. März 2009

Herbst 1939 – für Millionen von Kindern in Europa beginnen Jahre, in denen Fliegeralarm und Entbehrungen, zerrissene Familien und gefallene Verwandte zum Alltag wurden. Viele von diesen Kindern verloren das Dach über dem Kopf, verloren ihre Heimat und waren jeden Tag mit Gefahr und Tod konfrontiert. Diese Erfahrungen und Bilder einer Generation, deren Kindheit vom Krieg und der Zeit in Trümmern nach 1945 geprägt wurde, werden in einer vierteiligen Dokumentation aufbereitet, die ab 16. März jeweils montags um 21 Uhr in der ARD zu sehen ist. In „Kriegskinder“ erzählen nicht nur deutsche Zeitzeugen von Vätern, die nach dem Einrücken nie wieder heimkehrten, von angsteinflößenden Nächten im Luftschutzkeller und von der beschwerlichen Flucht. Die lebendigen und authentischen Berichte der befragten Zeitzeugen werden von dokumentarischen Originalaufnahmen begleitet. Neben Fotoaufnahmen aus dem Familienalbum der „Kriegskinder“ zeigen Auszüge aus privaten Schmalfilmen ungeschönte Bilder aus dem Kriegsalltag: brennende Häuser, Schusswechsel, Kinder mit Gasmasken, Tote und Verletzte – Bilder, die selbst für Erwachsene schwer zu verkraften sind. Bei Kindern muss jedoch damit gerechnet werden, dass sie das dargestellte Zeitgeschehen stark belasten und ängstigen kann. Ohne Frage: Gerade ältere Kinder interessiert die Geschichte ihrer Großelterngeneration durchaus. Doch die Auseinandersetzung mit den teilweise bedrohlichen und bedrückenden Bildern ist für Kinder nicht einfach – gerade wenn es, wie in dieser Dokumentation, um Kinder ihres Alters geht. Deshalb ist es ratsam, Kindern beim Zuschauen mit emotionaler Zuwendung und Gesprächsangeboten zur Seite zu stehen.

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