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Brücke nach Terabithia - Von Trauer und von Fantasie

29. Juni 2016
Brücke nach Terabithia - Von Trauer und von Fantasie

Am Dienstag, 5. Juli 2016, zeigt der Disney Channel die Neuverfilmung des gleichnamigen Romans von Katherine Paterson: Der Film „Brücke nach Terabithia“ erzählt die Geschichte des jungen Außenseiters Jess, der es schafft, mithilfe seiner Fantasie über sich selbst hinauszuwachsen.

Als der elfjährige Jess seine neue Nachbarin Leslie kennenlernt, treffen zwei Welten aufeinander: Während Leslie, einzige Tochter zweier Autoren, das Leben positiv sieht, hat Jess es nicht leicht: zu Hause hart eingespannt in den mehr schlecht als recht laufenden Farmbetrieb seines Vaters und gebeutelt von vier ständig zankenden Schwestern, wird er in der Schule wegen seiner abgetragenen Sachen und seiner Zurückgezogenheit verspottet. Doch trotz dieser Unterschiede freunden sich die beiden Nachbarn rasch an, und die kreative Leslie erdenkt sich ihre eigene Welt, fern von Schultyrannen und Alltagsproblemen: Terabithia. Und so verbringen Leslie und Jess Tag für Tag in ihrer Fantasiewelt, kämpfen dort gegen Ungeheuer und Riesen und geben sich gegenseitig die Kraft, den Spott ihrer Schulkameraden besser zu ertragen. Doch als Leslie bei einem Unfall stirbt, bricht für Jess eine Welt zusammen. Nicht nur hat er seine beste Freundin verloren, auch Terabithia ist für ihn nun nicht mehr zugänglich. Doch mit der Hilfe vieler unerwarteter Verbündeter schafft es Jess, den Verlust zu überwinden und gemeinsam mit seiner kleinen Schwester May Belle eine neue Brücke nach Terabithia zu bauen.

Sensibles Fantasy-Drama vor allem für Ältere

Wer hier ein pompöses Fantasy-Abenteuer erwartet, wird enttäuscht. „Brücke nach Terabithia“ ist ein feinfühliges Drama über einen Elfjährigen, dessen Welt auf den Kopf gestellt wird. Sensible Themen wie Einsamkeit, Beziehungen innerhalb der Familie, Individualität und Klassenunterschiede werden hier behutsam aufgegriffen und auf eine Weise dargestellt, die für Kinder gut nachvollziehbar ist. Die Fantasieelemente, die in Leslies und Jess‘ Abenteuer integriert sind, dienen zur Untermalung einer besonderen Freundschaft unter zwei Außenseitern, die sich gegenseitig Kraft schenken und unterstützen. Der Tod Leslies kann besonders jüngeren Kindern nahe gehen, doch der Umgang mit diesem Thema im Film ist für Kinder jeden Alters lehrreich. Der Tod ist unausweichlich und niemand kann das ändern. Erst als Jess dies akzeptiert, kann er wieder nach vorne blicken. Dennoch sollten Eltern bei diesem Film für Trost und Erklärungen bereitstehen.

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