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Der Soldat James Ryan - Für Kinder schwer verdaulich

18. Dezember 2002

6. Juni 1944. An diesem Tag fanden 60.000 Menschen bei der Landung der alliierten Truppen in der Normandie den Tod. Hier beginnt die Geschichte des Films "Der Soldat James Ryan". Captain Miller hat die Aufgabe, eben diesen jungen Soldaten Ryan inmitten der Wirren des Zweiten Weltkrieges aufzuspüren und sicher nach Hause zu bringen. Ryan ist der letzte von vier Brüdern, die anderen drei hat der unmenschliche Krieg schon das Leben gekostet. Der Auftrag ist ein Himmelfahrtskommando, denn hinter den feindlichen Linien ist keiner seines Lebens sicher.

"Der Soldat James Ryan" ist ein Antikriegsfilm, der die Gräuel des Weltkriegs schonungslos darstellt. Das mag zwar auf beeindruckende und mitreißende Art gelingen - gerade deswegen ist dieser Film für den Fernsehnachwuchs aber sehr schwer zu verkraften. Denn um seiner Botschaft Nachdruck zu verleihen, erzählt der Film die schrecklichen Ereignisse detailgenau und äußerst realitätsnah. Dabei wird mit beklemmenden und blutigen Bildern nicht gespart; das sinnlose Morden wird vor allem am tragischen Schicksal Einzelner gezeigt. Zum Beispiel, wenn ein deutscher Soldat einen amerikanischen kaltblütig tötet, obwohl dieser ihn kurze Zeit zuvor verschont hat. Für den FLIMMO fällt "Der Soldat James Ryan" unter die Rubrik "Für Kinder schwer verdaulich", unabhängig von der Qualität und dem Anspruch dieses Films.

Der Spielfilm ist am 5. Januar 2003 um 20.15 Uhr auf PRO 7 zu sehen.

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