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Die Straßencops - Jugend im Visier (Serie, RTL II, Mo-Fr)

11. Mai 2016
Die Straßencops - Jugend im Visier (Serie, RTL II, Mo-Fr)

Mit Ecken und Kanten

Wenn Jugendliche über die Stränge schlagen, sind sie zur Stelle: Die Polizisten und Polizistinnen der Spezialeinheiten für Jugendkriminalität in Köln und München. Sie beenden Prügeleien, schnappen Diebe und unterbinden Drogenhandel. Dabei geht es nicht nur um die Verbrechen und deren Bestrafung, sondern auch um die jungen Straftäter selbst. Lebensalltag und Beweggründe werden ebenso thematisiert wie das meist fehlende Verständnis der Jugendlichen für das Ausmaß ihrer Taten. Bei den "Straßencops" handelt es sich um eine Scripted Reality-Serie. Das heißt, die Polizisten sind zwar echt, aber sie spielen Geschichten nach Drehbuch. Die anderen Darsteller sind Laien. Dadurch sollen die Fälle möglichst real wirken. Kommentare eines Sprechers und die verwackelte Kamera verstärken diesen Eindruck.

Die pädagogische Orientierung

Mit der Mischung aus Spannung und scheinbar "echten" Fällen ziehen "Die Straßencops" auch Kinder an. Wenn Gleichaltrige in Schwierigkeiten stecken, schauen sie umso genauer hin. Aus pädagogischer Sicht gibt es jedoch einige Ecken und Kanten:

  • Durch die echten Polizisten wirken die erfundenen Fälle glaubwürdig. Durch die wackelige Handkamera oder Kommentare aus dem Off wird dieser Eindruck verstärkt. Für Kinder ist das kaum zu durchschauen.
  • Bei den gezeigten Fällen handelt es sich um extreme Beispiele, die ein einseitiges Bild eines Alltags voller Gefahren vermitteln. Das kann bei Kindern Ängste und Verunsicherungen schüren.
  • Streit und Schuldzuweisungen stehen in den Familien der Jugendlichen auf der Tagesordnung. Die überdramatisierten Auseinandersetzungen sind für Kinder kein geeignetes Anschauungsmaterial. Statt positiver Lösungsansätze gibt es Klischees und übertriebene Emotionen.

 

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  • Der Blaulicht Report (RTL)

FLIMMO bespricht das aktuelle Fernsehprogramm und gibt Tipps zur Fernseherziehung. Bewertet werden Sendungen, die 3- bis 13- jährige Mädchen und Jungen gerne sehen oder mit denen sie als Mitseher in Berührung kommen. Um einen schnellen Überblick zu bieten, sind die Sendungen in drei Rubriken eingeteilt.

Was bedeuten die Rubriken?

Kinder finden's prima

Von Sendungen in dieser Rubrik sind Kinder angetan. Auch wenn nicht alles den Geschmack der Erwachsenen trifft, "Kinder finden's prima".

Mit Ecken und Kanten

Sendungen in dieser Rubrik werden von Kindern gemocht, haben aber auch „Ecken und Kanten“. Sie enthalten Bestandteile, die Kindern nicht nur gut tun.

Nicht für Kinder

Sendungen in dieser Rubrik enthalten Bestandteile, die für Kinder schwer verkraftbar sind. Am besten hält man Kinder davon fern, da sie überfordert, verunsichert oder geängstigt werden können.

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