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Go Wild! - Mission Wildnis (Zeichentrickserie, SuperRTL, Mo-So)

14. Juni 2015
Go Wild! - Mission Wildnis (Zeichentrickserie, SuperRTL, Mo-So)

Kinder finden’s prima

Die Brüder Chris und Martin haben sich ganz dem Tierschutz verschrieben. Gemeinsam mit ihren Freunden Stella, Chloe und Jimmy setzen sie alles daran, bedrohte Tiere vor Umweltsündern, Wilderern und gewissenlosen Schurken zu retten. So eilt die Truppe in jeder Folge einem anderen in Not geratenen Tier zu Hilfe, ist dazu weltweit unterwegs und lernt die exotischsten Tierarten kennen. Neben einem speziellen Fluggerät kommt für die Rettungsaktionen der magische Wild-Power-Anzug zum Einsatz. Der ist überhaupt etwas ganz Besonderes, denn dank ihm können die Tierschützer die Eigenschaften und Fähigkeiten desjenigen Tiers übernehmen, das sie retten wollen. Das ist natürlich sehr hilfreich. Und das Kinderpublikum lernt so ganz nebenbei viel Wissenswertes über die betreffende Tierart, was sie auszeichnet und was ihre Lebensgewohnheiten sind. Denn die Power-Anzüge wirken nur, wenn die Heldentruppe das Geheimnis der Tiere entschlüsselt hat. Also lernen die Freunde die außergewöhnliche Sprache der Delfine, lernen, sich wie ein Affe von Ast zu Ast zu hangeln, wie ein Känguru zu hüpfen oder sich wie die Giraffe nach den Blättern am Baum zu strecken. Aber auch Umweltprobleme wie die Abholzung von Wäldern und der Verlust des natürlichen Lebensraumes von Tieren werden so auf kindgerechte Weise aufgegriffen und erklärt.

Zum Schluss noch ein interessantes Detail: Den Biologen Chris Kratt und seinen Bruder Martin, der ein Zoologe ist, gibt es auch im wirklichen Leben. Sie haben die Trickserie produziert. In jeder Folge führen sie ihr junges Publikum in die Thematik ein und fassen am Ende des Abenteuers die wichtigsten Punkte zur vorgestellten Tierart zusammen. Reale Filmaufnahmen ergänzen und bereichern ihre Erklärungen.

Die pädagogische Orientierung

3 – 6 Jahre: Die Jüngsten können mit der Zeichentrickserie „Go Wild! – Mission Wildnis“ noch nicht so viel anfangen. Vieles werden sie noch nicht verstehen. Auch wird es ihnen schwer fallen, den rasanten Rettungsmissionen der Freunde zu folgen, von denen sie mitunter auch überfordert sein können.

7 – 10 Jahre: Bei Kindern im Grundschulalter wird die Serie genau ins Schwarze treffen. Sie finden Gefallen an den spannenden Abenteuern, in denen eine Gruppe von Freunden gemeinsam durch dick und dünn geht und in Not geratene Wesen rettet. Dass die jungen Tierschützer sich außerdem mithilfe der Power-Anzüge verwandeln und zu neuen Fähigkeiten gelangen können, spricht die Sieben- bis Zehnjährigen ebenso an wie witzige Sprüche und gebotene Action. Dazu kommt, dass Kinder dieser Altersgruppe nicht nur ein besonderes Interesse für Tiere hegen. Sie beginnen auch, ihren Blick auf die weitere Welt zu richten und sich dafür zu interessieren, was in dieser geschieht und warum das so ist. So machen sie sich auch zunehmend Gedanken über den Schutz von Natur, Tieren und Umwelt. Und genau daran knüpft die Serie an.

11 – 13 Jahre: Die angehenden Teenager verlieren nach und nach ihr Interesse an der Serie. Besonders die Ältesten spricht die Machart nicht mehr an; sie dürfte für sie zu "kindisch" sein. Allenfalls die dokumentarischen Filmeinspielungen können noch ihre Aufmerksamkeit fesseln.

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