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Hier kommt Pietje, die holländische Antwort auf Michel aus Lönneberga

19. Mai 2007
Rotterdam in den 30er Jahren: Der achtjährige Pietje Bell beschäftigt mit seinen Streichen die ganze Stadt; wo immer er hinkommt, herrscht Tohuwabohu. So landet der Lausejunge ehe er sich versieht auf der Titelseite der Lokalzeitung, die fortan regelmäßig von seinen neuesten Umtrieben berichtet. Doch ähnlich wie im wirklichen Leben hält der Medienruhm des kleinen Helden nicht allzu lange an. Plötzlich wird Pietje von der Presse des Diebstahls bezichtigt. Das will der gerechtigkeitsliebende Dreikäsehoch natürlich nicht auf sich sitzen lassen und so gründet er kurzerhand eine Kinderbande, um sich an der Zeitung zu rächen. Der Zufall will es, dass die Knirpse in ihrem Versteck auf echtes Diebesgut stoßen, das sie daraufhin freigiebig an ihre armen Mitmenschen verteilen. Dass die Gauner, denen die Beute "gehört", davon alles andere als begeistert sind, liegt auf der Hand. So schlittern Pietje und seine Freunde in allerlei Turbulenzen und rasante Abenteuer. Doch mutig und pfiffig, wie die Truppe ist, schlagen sie den Großen ein ums andere Mal ein Schnippchen. Die Leinwand-Abenteuer des frechen Pietje basieren auf dem bekannten Buch des Niederländers Chris van Abkoude und wurden zum bisher erfolgreichsten holländischen Kinderfilm. Dass die humorvolle Kriminalgeschichte um den engagierten Burschen auch bei deutschen Kindern Gefallen findet, zeigt die Prämierung mit dem Preis der Kinderjury auf dem Filmfest Münster. Besonders Jungen und Mädchen im Grundschulalter können sich gut mit dem Helden identifizieren, denn auch für sie ist es oft nicht einfach, sich in der Welt der Erwachsenen zurechtzufinden. Nebenbei bietet der Film auch einen kleinen Denkanstoß zum Thema Mediennutzung: Es wird gezeigt, dass es sich bei der Berichterstattung lohnt, genauer hinzuschauen. "Pietje Bell und das Geheimnis der Schwarzen Hand" macht am 17. Mai 2007 um 11.10 Uhr das ZDF unsicher.

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