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Lethal Weapon (Serie, Sat.1)

02. Februar 2017
Lethal Weapon (Serie, Sat.1)

Nicht für Kinder

Nachdem der Polizist und Familienvater Roger einen Herzinfarkt erlitten hat, sollte er sich möglichst wenig aufregen und seine Arbeit ruhig und besonnen angehen. Doch diese Rechnung hat er ohne seinen neuen Partner Martin gemacht: der hat seine Frau durch einen Unfall verloren und ist in seiner Trauer selbstzerstörerisch und risikofreudig. Gemeinsam muss das Duo spektakuläre Mordfälle aufklären, wobei Martin seinen Kollegen immer wieder in riskante Verfolgungsjagden und Schießereien manövriert. Häufig kommen die beiden nur knapp mit dem Leben davon und haben deshalb gehörig Ärger mit ihren Vorgesetzten. Doch was Roger auch versucht, um seinen Partner zu erziehen, er beißt bei Martin auf Granit und so ermitteln sie weiter mit höchst unkonventionellen Methoden.

Die pädagogische Orientierung

Schon in den 80er Jahren sorgte der erste „Lethal Weapon“-Film für Begeisterung bei Actionfans; heute erscheint die Geschichte als Serie im Fernsehen. Die actionreichen, mit moderner Musik hinterlegten Verfolgungsjagden und die coolen Sprüche der gegensätzlichen Cops dürften für junge Zuschauer durchaus reizvoll sein, dennoch ist die Serie für Kinder nicht geeignet. Die häufig übel zugerichteten Mordopfer sind ein schwer verdaulicher Anblick. Hinzu kommt die selbstzerstörerische Ader von Martin, der regelmäßig Suizidgedanken äußert und in Schießereien seinen Tod provozieren will. Dass die Gegner der Polizisten bei den zahlreichen Schießereien meist ums Leben kommen, wird in Kauf genommen. Der Tod der „Bösen“ wird oft mit einem lässigen Spruch kommentiert. Der zynische Umgang mit Gewalt und Tod kann Kindern eine äußerst fragwürdige Weltsicht vermitteln. Darüber hinaus können die dramatische Handlung und einige drastische Szenen Kinder überfordern.

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• Alarm für Cobra 11 • CSI: Miami • Navy CIS: L.A.

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