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Vater-Sohn-Geschichten

10. August 2017
Vater-Sohn-Geschichten

Axel ist fünf Jahre alt und lebt allein mit seiner Mutter. Seinen Papa, den kennt er kaum. Doch jetzt ist der Sommer da und mit ihm endlich Zeit für ein erstes richtiges Kennenlernen: Vater und Sohn verbringen erstmals gemeinsam den Urlaub, und zwar auf dem Campingplatz. Obwohl sich die beiden gleich von Beginn an sympathisch sind, finden sie nur langsam und sehr zaghaft zueinander. Denn Papa kann manchmal ein echter Chaot sein. Aber auch Axel hat allerhand Flausen im Kopf, wodurch die zwei Camper immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt werden. Doch jedes Mal, wenn die beiden eine neue kleine Macke des Anderen kennen lernen, kommen sie sich auch ein Stück näher.

Einfühlsame und originell erzählte Vater-Sohn-Geschichte

Die in Norwegen produzierte Mini-Serie „Mein Sommer mit Papa“ ist völlig zurecht mit dem renommierten Kinderfernsehpreis „Prix Jeunesse International“ ausgezeichnet worden. Die acht Episoden dauern jeweils knapp zehn Minuten und verzichten auf übertriebenes Drama und ausufernde Abenteuer. Stattdessen werden kleine Alltagsprobleme zwischen Kind und Erwachsenem sehr still und behutsam in Szene gesetzt und mit verblüffenden Ideen wieder aufgelöst; wenn sich Axel beispielsweise von Papas Geld eine Tüte voller Süßigkeiten kauft und dann aus schlechtem Gewissen kurzerhand einen Geldschein malt, mit dem der Vater die Süßigkeiten inklusive Rückgeld wieder „zurückkaufen“ kann, dann steckt darin viel wortloses Verstehen, das Kinder vor dem Bildschirm zugleich eine berührende und originelle Konfliktlösung erleben lässt. Im Besonderen aber spricht die Serie vor allem Trennungskindern aus der Seele, zeichnet sie doch sehr einfühlend und unaufgeregt den schwierigen Weg nach, den ein Kind und ein „fremder“ Elternteil gehen müssen, um wieder zueinander zu finden. Der KiKA zeigt „Mein Sommer mit Papa“ ab dem 16. August 2017 täglich um etwa 8.35 Uhr.

FLIMMO bespricht das aktuelle Fernsehprogramm und gibt Tipps zur Fernseherziehung. Bewertet werden Sendungen, die 3- bis 13- jährige Mädchen und Jungen gerne sehen oder mit denen sie als Mitseher in Berührung kommen. Um einen schnellen Überblick zu bieten, sind die Sendungen in drei Rubriken eingeteilt.

Was bedeuten die Rubriken?

Kinder finden's prima

Von Sendungen in dieser Rubrik sind Kinder angetan. Auch wenn nicht alles den Geschmack der Erwachsenen trifft, "Kinder finden's prima".

Mit Ecken und Kanten

Sendungen in dieser Rubrik werden von Kindern gemocht, haben aber auch „Ecken und Kanten“. Sie enthalten Bestandteile, die Kindern nicht nur gut tun.

Nicht für Kinder

Sendungen in dieser Rubrik enthalten Bestandteile, die für Kinder schwer verkraftbar sind. Am besten hält man Kinder davon fern, da sie überfordert, verunsichert oder geängstigt werden können.

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