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Vom Mut, die Trauer zu überwinden: Shana das Wolfsmädchen

21. September 2016
Vom Mut, die Trauer zu überwinden: Shana das Wolfsmädchen

Das Indianermädchen Shana war früher ein fröhliches Mädchen, doch seit dem Tod ihrer Mutter vor zwei Jahren zieht sie sich immer mehr in ihre eigene Welt zurück. Ihre Geige, auf der sie früher so talentiert gespielt hat, rührt sie kaum mehr an. Ihr Vater ertränkt seinen Kummer in Alkohol und kann seine trauernde Tochter nicht auffangen. Anstatt in die Schule zu gehen, sucht Shana immer wieder den Baum ihrer Ahnen auf. Diesen schmückt sie mit Briefen und Erinnerungsstücken und versucht dabei immer wieder vergeblich, Kontakt zu ihrer verstorbenen Mutter herzustellen. Dabei wird sie häufig aus der Ferne von einem Wolf beobachtet. Doch mithilfe von ihrer neuen Lehrerin gelingt es Shana langsam, Vertrauen und neuen Lebensmut zu fassen und ihre Leidenschaft für die Geige neu zu erwecken. Als Shanas Vater jedoch die Geige ihrer Mutter versetzt, um seinen Alkohol bezahlen zu können, bricht Shanas Welt erneut zusammen. Das Mädchen reißt aus, holt sich ihre Geige zurück und versteckt sich damit im Wald. Dort ist sie zunächst ganz auf sich alleine gestellt, doch der Wolf kommt Shana bald zu Hilfe und im Traum begegnen ihr immer wieder geheimnisvolle Gestalten. Mit deren Hilfe lernt Shana schließlich, ihren eigenen Weg zu gehen und ihre Mutter ziehen zu lassen.

Schwierige Thematik sensibel aufbereitet

„Shana – das Wolfsmädchen“ ist ein sensibles und vielschichtiges Drama über ein junges Mädchen, das nach einem schweren Verlust versucht Halt zu finden. Themen wie Tod und Trauer spielen eine große Rolle, doch auch die Fragen ‚Wer bin ich?‘ und ‚Wohin möchte ich?‘ stehen im Zentrum. Dabei ist gerade für Kinder ab etwa zehn Jahren interessant zu sehen, wie es Shana gelingt, ihren Verlust zu verkraften und mutig ihren eigenen Weg zu gehen. Die traurige Ausgangssituation des Films kann sensiblen Kindern nahe gehen. Durch die Figur der Lehrerin ist allerdings stets eine positive und ermutigende Komponente vertreten. Neben der mitreißenden Handlung besticht der Film außerdem mit beeindruckenden Naturaufnahmen, welche durch die mystische Filmmusik untermalt werden. „Shana – das Wolfsmädchen“ ist am Samstag, dem 24 September um 14.00 im KiKA zu sehen.

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