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Denn sie wissen was sie wollen - Programmvorlieben von Kindern

19. Februar 2009

Kinder wissen, was sie im Fernsehen mögen, und sie suchen sich gezielt die Angebote aus, die ihnen etwas zu bieten haben. "Beverly Hills", begründet Sabine (10) ihre Vorliebe für diese Serie, "finde ich cool, da verlieben sie sich immer". Erklärter Liebling der 6-jährigen Kathi ist die Biene Maja, denn "die denkt immer, was passiert". Und weil Bugs Bunny "so verrückt ist, so blöd rumhoppelt, und es welche gibt, die ihn kriegen wollen, aber nie bekommen", ist der pfiffige Hase dem 9-jährigen Kevin ans Herz gewachsen. Was Kinder gerne sehen, verändert sich aber mit zunehmendem Alter. Sind Zeichentrickserien bei Vorschulkindern und auch noch bei den jüngeren Grundschulkindern die Spitzenreiter, so können die schon etwas älteren mit diesen Sendungen nicht mehr viel anfangen. Bis auf wenige Ausnahmen, etwa den "Simpsons", halten sie die Cartoons für "Kinderkram". Zu ihren Favoriten zählen nun die Comedys. Serien wie "Alle unter einem Dach" oder "Eine schrecklich nette Familie", aber auch andere, vergleichbare Angebote erfreuen sich bei ihnen großer Beliebtheit. Dass dort auch mal das Familienleben auf die Schippe genommen wird, finden sie besonders toll. Bis zum Teenageralter hält die Begeisterung für Comedies sowohl bei Mädchen als auch bei Jungen unvermindert an. Ansonsten aber unterscheiden sich ihre Vorlieben. Je älter die Mädchen werden, um so mehr wenden sie sich den Soaps zu. In Serien wie "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" sind sie vor allem an den Liebes- und zwischenmenschlichen Beziehungen interessiert. Unter Sendungen dieser Art mögen ältere Jungen am ehesten noch "Beverly Hills", denn "dort ist immerhin was los"«. Auf der Suche nach spannungsreichem Geschehen bleiben sie eher bei den Action-Serien hängen; aber auch Science-Fiction und Sendungen, die Mysteriöses zum Gegenstand haben, stoßen bei den Jungen mit wachsendem Alter auf Zuspruch. Und welche Fernsehangebote kommen beim Kinderpublikum nicht so an? Dazu gehören zum Beispiel Familien- und Arztserien oder Krimis. Wenn überhaupt, sehen Kinder solche Sendungen im Kreise der Familie. Mit Eltern oder größeren Geschwistern wird vor allem die "Lindenstraße" angeschaut. Manche Kinder dürfen auch Krimis wie den "Tatort" mitsehen und sind stolz darauf, auch wenn diese ihnen nicht ganz geheuer sind. Aber spätestens mit Ende des Grundschulalters wenden sie sich von in ihren Augen "langweiligen Sendungen" ab, wo "nur alte Leute" vorkommen. Sie entscheiden selbst über ihren Fernsehkonsum und schauen sich die Serien an, die sie ohnehin am liebsten mögen: Comedys und Soaps.

FLIMMO bespricht das aktuelle Fernsehprogramm und gibt Tipps zur Fernseherziehung. Bewertet werden Sendungen, die 3- bis 13- jährige Mädchen und Jungen gerne sehen oder mit denen sie als Mitseher in Berührung kommen. Um einen schnellen Überblick zu bieten, sind die Sendungen in drei Rubriken eingeteilt.

Was bedeuten die Rubriken?

Kinder finden's prima

Von Sendungen in dieser Rubrik sind Kinder angetan. Auch wenn nicht alles den Geschmack der Erwachsenen trifft, "Kinder finden's prima".

Mit Ecken und Kanten

Sendungen in dieser Rubrik werden von Kindern gemocht, haben aber auch „Ecken und Kanten“. Sie enthalten Bestandteile, die Kindern nicht nur gut tun.

Nicht für Kinder

Sendungen in dieser Rubrik enthalten Bestandteile, die für Kinder schwer verkraftbar sind. Am besten hält man Kinder davon fern, da sie überfordert, verunsichert oder geängstigt werden können.

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