Seit der achtjährige Tobias von seiner Mutter erfahren hat, dass sein Vater in Griechenland lebt und nichts von seiner Existenz ahnt, beherrscht ihn ein Gedanke: Er will seinen Papa kennen lernen. Al ersten Schritt beginnt er, Griechisch zu lernen, und ändert seinen Namen in Tsatsiki. Und weil er weiß, dass sein Papa als Fischer nach Tintenfischen taucht, übt er im Hallenbad fleißig Tauchen. Nur seine Mama hat von all dem keinen blassen Schimmer: Sie hat nichts als ihre Rockband im Kopf. Als Tsatsiki eines Tages beim Tauchen fast ertrinkt und von dem Polizisten Göran gerettet wird, findet er in ihm einen neuen Freund. Auch Tsatsikis Mama merkt bald, wie nett Göran eigentlich ist. Und so hat Tobias schlussendlich gleich zwei Papas: Einen weit weg in Griechenland und einen bei sich zu Hause in Stockholm. Besonders Kinder ab dem mittleren Grundschulalter mögen Tsatsiki: Mit Themen wie Freundschaft, Vertrauen und der ersten Liebe trifft er bei ihnen ins Schwarze. Die ansprechende Aufmachung des Films, wie beispielsweise das turbulente Chaos in Tsatsikis Familie, macht den Film aber auch für die Älteren attraktiv. Der unter anderem auf der Berlinale 2000 ausgezeichnete Spielfilm "Tsatsiki – Mama und der Polizist" läuft am 28. Februar 2010 um 14.15 Uhr im KI.KA-Sonntagskino.