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Mein Leben als Zucchini

28.09.2017

Regisseur Claude Barras wollte vernachlässigten Kindern Mut machen, dass das Leben unbedingt lebenswert ist, sogar schlimme Erfahrungen überwunden werden und tiefe Wunden heilen können. Damit er mit seinem Anliegen Kinder erreicht, entschied er sich für einen Puppenanimationsfilm in Stop-Motion-Technik. Die Köpfe der Figuren formte er relativ groß, um den Gesichtern mehr Ausdruck zu verleihen. Sein besonderer Stil und die sensible Erzählung gehen eine wunderbare Verbindung ein (empfohlen ab 10 Jahren).

Empfehlung: ab 10 Jahren

Schweiz / Frankreich
2016, 66 Minuten

 

 

 

 

 

Das ist schon bemerkenswert: Animationsfilm-Regisseur Claude Barras gestaltet ein Jugendbuch zu einem Kinderfilm um. Heraus kommt dabei ein Film, der für Zuschauer jeden Alters faszinierend ist. Egal ob Kind, Jugendlicher oder Erwachsener, die Geschichte des 9jährigen Icare, der sich die Schuld am Tod seiner Mutter gibt und der ausgerechnet in einem Waisenhaus unter sehr verstörten anderen Kindern neuen Lebensmut schöpft, geht ans Herz. Wer den in diesem Jahr für den Auslands-Oscar nominierten Film noch nicht kennt – unbedingt anschauen!

Die Story: Icare, der von seiner alleinerziehenden Mutter Zucchini genannt wird, wächst vernachlässigt und isoliert auf, nachdem der Vater die Familie verlassen hat. Durch einen tragischen Unglücksfall stirbt die alkoholkranke Mutter. Der Polizist Raymond nimmt sich des Jungen an und bringt ihn in das „Haus der Springbrunnen“. Die Kinder in diesem Waisenhaus haben viel durchgemacht und sind nicht gerade nett zu Icare. Als aber die zehnjährige Camille neu in die Gruppe kommt, wendet sich für Zucchini das Blatt. Er erlebt seine erste Liebe, findet in den anderen Kindern auch echte Freunde und am Ende sogar eine neue Familie. Ein nur 66 Minuten langer Film, der aber lange in Erinnerung bleibt.

 

 

FLIMMO bespricht das aktuelle Fernsehprogramm und gibt Tipps zur Fernseherziehung. Bewertet werden Sendungen, die 3- bis 13- jährige Mädchen und Jungen gerne sehen oder mit denen sie als Mitseher in Berührung kommen. Um einen schnellen Überblick zu bieten, sind die Sendungen in drei Rubriken eingeteilt.

Was bedeuten die Rubriken?

Kinder finden's prima

Von Sendungen in dieser Rubrik sind Kinder angetan. Auch wenn nicht alles den Geschmack der Erwachsenen trifft, "Kinder finden's prima".

Mit Ecken und Kanten

Sendungen in dieser Rubrik werden von Kindern gemocht, haben aber auch „Ecken und Kanten“. Sie enthalten Bestandteile, die Kindern nicht nur gut tun.

Nicht für Kinder

Sendungen in dieser Rubrik enthalten Bestandteile, die für Kinder schwer verkraftbar sind. Am besten hält man Kinder davon fern, da sie überfordert, verunsichert oder geängstigt werden können.

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