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Big Brother

12. Februar 2010

Nicht für Kinder Big Brother geht in eine neue Runde: Anfang Januar 2010 sind 12 Kandidaten zur inzwischen zehnten Staffel in die berühmt-berüchtigte Wohnanlage gezogen. Dort werden sie – komplett von der Außenwelt abgeschnitten – rund um die Uhr von Kameras überwacht. 148 Tage lang wird jeder ihrer Schritte vom Fernsehpublikum beobachtet: Neben dem Alltag der Kandidaten können die Zuschauer die verschiedenen Prüfungen, die die Bewohner meistern müssen, verfolgen. Und wenn die Kandidaten regelmäßige darüber entscheiden, wen sie nicht mehr bei sich haben wollen, darf das Publikum per Telefon-Voting darüber bestimmen, wer endgültig ausziehen muss. Nachdem es bereits mehrere Variationen des Spielprinzips gab – unter anderem die Einteilung in einen "armen" und einen "reichen" Bereich – haben sich die Macher von Big Brother für die Jubiläumsstaffel noch etwas einfallen lassen: Zusätzlich zum noblen Big-Brother-Haus gibt es ein vermülltes Secret-Haus. Die Bewohner dieses Hauses werden, in der Annahme, sich im richtigen Big-Brother-Haus zu befinden, von den anderen Kandidaten beobachtet, ehe sie umgesiedelt werden. Die pädagogische Orientierung

In der Reality-Serie unter dem Motto „Jeder hat ein Geheimnis“ geht es erneut darum, das Privatleben – und diesmal wohl vor allem die Geheimnisse der Kandidaten – vor die Kameras zu zerren. Wie gewohnt ist das Spielprinzip darauf ausgerichtet, die Kandidaten gegeneinander auszuspielen: Die Aufteilung in Big-Brother- und Secret-Haus zielt darauf ab, Missgunst und Neid unter den Kandidaten zu schüren. Und bei Verstößen gegen die Big-Brother-Regeln landen die Delinquenten im gesonderten Strafbereich im Garten. Durch die Aufteilung der Teilnehmer in zwei Klassen und das fragwürdige Spielprinzip wird verzerrten Vorstellungen vom menschlichen Miteinander Vorschub geleistet und ein abwertendes Menschenbild befördert. Deshalb steht Big Brother im FLIMMO unter der Rubrik "Nicht für Kinder". Sendungen mit ähnlichem Charakter:

  • Das Dschungelcamp (derzeit nicht im Programm)
  • Girls Camp (derzeit nicht im Programm)

FLIMMO bespricht das aktuelle Fernsehprogramm und gibt Tipps zur Fernseherziehung. Bewertet werden Sendungen, die 3- bis 13- jährige Mädchen und Jungen gerne sehen oder mit denen sie als Mitseher in Berührung kommen. Um einen schnellen Überblick zu bieten, sind die Sendungen in drei Rubriken eingeteilt.

Was bedeuten die Rubriken?

Kinder finden's prima

Von Sendungen in dieser Rubrik sind Kinder angetan. Auch wenn nicht alles den Geschmack der Erwachsenen trifft, "Kinder finden's prima".

Mit Ecken und Kanten

Sendungen in dieser Rubrik werden von Kindern gemocht, haben aber auch „Ecken und Kanten“. Sie enthalten Bestandteile, die Kindern nicht nur gut tun.

Nicht für Kinder

Sendungen in dieser Rubrik enthalten Bestandteile, die für Kinder schwer verkraftbar sind. Am besten hält man Kinder davon fern, da sie überfordert, verunsichert oder geängstigt werden können.

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