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Germany’s next Topmodel

08. Februar 2014

Mit Ecken und Kanten "Germany’s next Topmodel“ (PRO7) folgt einer festen Dramaturgie: Model Heidi Klum und ihre Jury-Kollegen suchen aus tausenden von Bewerberinnen Deutschlands das nächstes Topmodel. Zu diesem Zweck müssen die Kandidatinnen unterschiedliche Aufgaben – von Fotoaufnahmen bis zu Laufsteg-Auftritten – meistern, die dann über ihr Fortkommen oder Ausscheiden aus der Sendung entscheiden. Neben den Herausforderungen, denen sich die Teilnehmerinnen stellen müssen, macht einen Großteil der Sendung das Zur-Schau-Stellen der Privatsphäre und des zum Teil recht konfliktträchtigen – wenn auch nur kurzzeitigen – Zusammenlebens der Mädchen aus. Im Fokus stehen dabei stets Äußerlichkeiten: Wer hat die beste Figur, kann sich am besten präsentieren? Was muss an wem geändert werden oder wer ist schon zu sehr von sich selbst überzeugt? Vor allem Mädchen sehen die Sendung gern und orientieren sich mit den zum Teil fragwürdigen Idealvorstellungen und Umgangsformen.

Die pädagogische Orientierung

  • Das Sendungsprinzip ist darauf angelegt, dass für die Mehrheit der Kandidatinnen der Traum vom Modelberuf in einer herben Enttäuschung endet. Durch das Zur-Schau-Stellen der durchaus erwarteten Gefühlsausbrüche kann ein fragwürdiges Menschenbild bei jungen Zuschauern befördert werden.
  • Die Castingshow präsentiert dem Publikum ein Frauenbild voller Klischees und Stereotype: Bei den Teilnehmerinnen kommt es ausschließlich darauf an, ein normiertes Schönheitsideal zu erfüllen und ihr Äußeres entsprechend zu präsentieren. Die mitunter leicht bekleideten jungen Frauen müssen sich einer gnadenlosen körperlichen Musterung unterziehen. Darüber hinaus kann der Eindruck entstehen, dass Konkurrenzverhalten und „Zickenkrieg“ die einzig mögliche Umgangsform unter jungen Frauen sind.

Sendungen mit ähnlichem Charakter:

  • Deutschland sucht den Superstar (RTL)
  • Das Supertalent (RTL)

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