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Verdachtsfälle (Serie, RTL, Mo-Fr)

05. September 2017
Verdachtsfälle (Serie, RTL, Mo-Fr)

Mit Ecken und Kanten

Die Scripted Reality-Serie erzählt fiktive Erlebnisse verschiedener Personen, die unter Straftatverdacht geraten. Die Fälle sind oft skurril: Ein unbescholtener Ehemann, der plötzlich unter Mordverdacht steht, oder ein Vater, der sich als 18-jähriges Mädchen im Internet ausgibt, um das Leben seiner jugendlichen Tochter auszuspionieren. Die Serie "dokumentiert" die Geschichten vom ersten Anhaltspunkt bis zur Wahrheitsfindung.

Die pädagogische Orientierung

Alle Geschichten sind frei erfunden und mit Schauspielern inszeniert. Präsentiert wird das Format aber als Dokumentation, was durch eingeschobene Interviews, teilweise schlechte Ton- und Bildqualität und Versprecher vorgegaukelt wird. So werden haarsträubende Katastrophen und hysterische Dialoge als Normalität dargestellt. Darüber hinaus wird ein insgesamt fragwürdiges Weltbild samt überzogener Klischees vermittelt:

  • Ermittler greifen häufig zu illegalen oder grenzwertigen Methoden, wie Einbruch in Privatwohnungen, Einsatz von Überwachungskameras und Ähnlichem.
  • Alltagsthemen aus Familie und Pubertät können ältere Kinder durchaus ansprechen. Die dargestellten Lösungsansätze für auftretende Probleme sind jedoch selten durchdacht und insgesamt kaum empfehlenswert.
  • Der ständige emotionale Ausnahmezustand der Protagonisten verhindert jedes vernünftige Gespräch. Gleichzeitig treten Stimmungswandel und plötzliche Auflösung von Konfliktfällen von einem Moment auf den anderen ei

Ähnliche Sendungen

  • Betrugsfälle (RTL)
  • Familien im Brennpunkt (RTL)
  • Hilf mir! Jung, pleite, verzweifelt … (RTL II)
  • Verdachtsfälle – Spezial (RTL)
  • Verklag mich doch! (VOX)

 

Einschaltquoten (Marktanteil)

  • 3 – 13 Jahre insg.: 3,1 %
  • 3 – 6 Jahre: 0,2 %
  • 7 – 10 Jahre: 2,2 %
  • 11 – 13 Jahre: 6,8 %

Quelle: GfK-Quotenmessung der Folgen vom 24. bis 28. Juli 2017 um 14.00 Uhr (Durchschnittswert). "Marktanteil" bezieht sich auf die Anzahl aller Kinder der jeweiligen Altersgruppe in Deutschland, die zu diesem Zeitpunkt fernsehen.

FLIMMO bespricht das aktuelle Fernsehprogramm und gibt Tipps zur Fernseherziehung. Bewertet werden Sendungen, die 3- bis 13- jährige Mädchen und Jungen gerne sehen oder mit denen sie als Mitseher in Berührung kommen. Um einen schnellen Überblick zu bieten, sind die Sendungen in drei Rubriken eingeteilt.

Was bedeuten die Rubriken?

Kinder finden's prima

Von Sendungen in dieser Rubrik sind Kinder angetan. Auch wenn nicht alles den Geschmack der Erwachsenen trifft, "Kinder finden's prima".

Mit Ecken und Kanten

Sendungen in dieser Rubrik werden von Kindern gemocht, haben aber auch „Ecken und Kanten“. Sie enthalten Bestandteile, die Kindern nicht nur gut tun.

Nicht für Kinder

Sendungen in dieser Rubrik enthalten Bestandteile, die für Kinder schwer verkraftbar sind. Am besten hält man Kinder davon fern, da sie überfordert, verunsichert oder geängstigt werden können.

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