Flimmo.tv
Suchen in:
Aktuelles TV-Programm Sendungsarchiv

Pressemitteilung

Anschläge in Norwegen

25.07.2011

Schreckliche Bilder in den Nachrichten: Worauf Eltern achten sollten

Noch immer beherrschen die schrecklichen Anschläge in Norwegen die Berichterstattung im Fernsehen: Bilder vom Bombenanschlag in Oslos Regierungsviertel und vom Anschlag auf ein Jugendferienlager außerhalb der Stadt sorgen seither weltweit für Erschütterung und Trauer. Zu sehen waren und sind Bilder der Verwüstung, von Verletzten, von verzweifelten, trauernden und hilflosen Menschen. Täglich steigt die Zahl der Toten und noch immer werden Jugendliche vermisst. Zwar ist der Täter gefasst und vereinzelt gibt es Informationen zu den Beweggründen – trotzdem sind noch viele Fragen offen. Das lässt Raum für Spekulationen, was bei den Menschen Unsicherheiten und diffuse Ängste hervorruft.
Auch Kinder werden mit dieser Tat konfrontiert und machen sich Gedanken dazu. Vor allem die Tatsache, dass der Täter in einem Ferienlager zugeschlagen hat und Jugendliche die Opfer waren, ist für sie belastend, zumal hierzulande gerade Ferienzeit ist. Das macht die Distanzierung schwieriger, da die Mädchen und Jungen die Geschehnisse auf sich beziehen können und sich fragen, welchen Gefahren sie selbst vielleicht ausgesetzt sind.

Angesichts der schrecklichen Nachrichten ist es wichtig, Kinder entsprechend zu begleiten, ihre Sorgen und Fragen ernst zu nehmen, aber auch ein wachsames Auge darauf zu haben, mit welcher Art von Berichterstattung sie konfrontiert werden. Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel, gemeinsam die Kindernachrichten anzuschauen. Sie verzichten auf brutale Bilder oder grausige Details und fassen die Geschehnisse kindgerecht zusammen. Weitere Tipps, wie Eltern ihre Kinder bei der Verarbeitung unterstützen können, hat FLIMMO unter www.flimmo.tv zusammengefasst.

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Herrn Bidjan Vakili, Telefon 089/63808-280, E-Mail: bidjan.vakili[at]blm[dot]de

 

Google + FLIMMO App
 

Copyright © Programmberatung für Eltern e.V. 1997 - 2017

Zum Seitenanfang