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Pressemitteilung

Reality-Shows

07.06.2011

Das lukrative Spiel mit der Realität

Schwiegertochter gesucht, Bauer sucht Frau, X-Diaries, The Biggest Looser, Das Model und der Freak: Was wäre das Fernsehprogramm nur ohne Reality-TV?
Ganz egal, ob man die Menschen vor der Kamera im Urlaub begleitet, ihnen bei der Kindererziehung zusieht oder die Suche nach einem neuen Lebenspartner miterlebt – Realitätsfernsehen kommt an, wie die Einschaltquoten beweisen. Die Produktionskosten sind im Vergleich zu anderen Fernsehsendungen relativ gering: Ausgebildete Schauspieler, aufwändige Kulissen oder ein ausführliches Drehbuch sind überflüssig. Schließlich sollen die Geschichten möglichst echt wirken. Weil das "normale" Leben aber zu unspektakulär wäre, werden Konflikte konstruiert, Liebeserklärungen mit stimmungsvoller Musik hinterlegt und eigentümliche Charaktere redaktionell geschickt in Szene gesetzt.

Und es funktioniert: Die Zuschauer finden schnell Gefallen daran, zuzusehen, wie andere Menschen ihr Leben mehr schlecht als Recht meistern und sich dabei nicht gerade geschickt anstellen. Wie in einer Soap wachsen einem die Mitwirkenden samt Eigenheiten irgendwie ans Herz oder man wartet nur darauf, bis sich die Darsteller das nächste Mal so richtig blamieren. Mit der Zeit fällt vielleicht gar nicht mehr auf, wie banal die Geschichten eigentlich sind, in welch absurden Situationen die Menschen gezeigt werden und wie man sie teilweise regelrecht vorführt. Wenn es allerdings schon für Erwachsene schwer ist, die geschickte Inszenierung zu durchschauen, wie wirken diese Sendungen dann auf Kinder? Was ist problematisch an Reality-Shows und was "lernen" junge Zuschauer von Formaten, die vordergründig so tun als würden sie echte Lebenshilfe anbieten? Das alles erfahren Sie im aktuellen Themenspecial auf www.flimmo.tv

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Herrn Bidjan Vakili, Telefon 089/63808-280, E-Mail: bidjan.vakili[at]blm[dot]de

 

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