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Kinder und Apps

08. Mai 2015
Kinder und Apps

Ob Freizeit oder Arbeit: Apps spielen im Alltag von Erwachsenen und Kindern eine zunehmend größere Rolle. Die Programme für mobile Internetgeräte gibt es in Hülle und Fülle, der Markt für Kinderangebote boomt. Schnell kann man da den Überblick verlieren. Außerdem gilt es, Problembereiche wie Datenschutz oder Kostenfallen im Blick zu haben.

Faszination interaktiv – App wann?

Kinder sind neugierig und Neuem gegenüber immer aufgeschlossen. Apps kommen ihren Bedürfnissen entgegen, weil sie intuitiv zu bedienen sind. Schließlich muss man nicht unbedingt lesen oder schreiben können, um eine App zu nutzen. Allen Verlockungen und Vorteilen zum Trotz: Auch bei Apps für Kinder ist Begleitung durch die Eltern Voraussetzung. Dazu gehört es, altersangemessene Regeln und Zeitgrenzen zu vereinbaren.

Informieren und kritisch hinschauen

Nicht alle Apps, die kindgerecht aussehen, sind auch für Kinder geeignet. Daher aufgepasst: Die Altersangaben in den App-Stores sind nicht als Empfehlungen zu verstehen. Informationen und Einschätzungen zu Apps für Kinder bieten unter anderem: internet-abc.de, klick-tipps.net oder die Datenbank "Apps für Kinder" unter dji.de. Hier werden Apps hinsichtlich des Jugend- und Datenschutzes geprüft, aber auch Altersangemessenheit und Bedienbarkeit der Programme werden beurteilt.

Empfohlen wird, dass Apps für Kinder keine Werbung enthalten, keine Möglichkeiten zu In-App-Käufen bieten, wenige Nutzerdaten übertragen und auch offline genutzt werden können.

Interessante Apps für Kinder

  • Die große Wörterfabrik: Spielerisches rund um Sprache und Wörter, ab 4 Jahren
  • Petterssons Erfindungen: Tüfteleien und Erfindungen rund um Technik, ab 5 Jahren
  • Movbeats: kleine Musikstücke und -videos erstellen, ab 7 Jahren
  • Clayframes: selbst zum Trickfilmer werden, ab 8 Jahren

Stichwort: kindersicher

Technische Schutzmaßnahmen wie das Aktivieren von Sicherheitseinstellungen im Smartphone sowie das Installieren von Jugendschutz-Apps (JusProg und Jugendschutzprogramm der Deutschen Telekom) unterstützen die Medienerziehung, ersetzen diese aber nicht. Gerade bei jungen Kindern ist es wichtig, sie bei der Nutzung von Apps zu begleiten und ihnen bei Bedarf zu helfen.

Fit for App und Co.?

Mit dem interaktiven Quiz der Initiative klicksafe können ältere Kinder ihr Wissen testen und etwas über Datensicherheit, Apps und mobile Geräte lernen: www.klicksafe.de

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